Ein Schritt in die Zukunft. Warum wir Teil der WUM Gruppe werden

8. März 2026

Nachfolge ist kein Ereignis, das plötzlich eintritt. Sie ist ein Prozess, der Zeit, Verantwortungsbewusstsein und manchmal auch Mut braucht. Für uns war früh klar, dass die vierte Generation von imb troschke nicht dem Zufall überlassen werden sollte. Die Frage war daher nicht, ob wir eine Nachfolge gestalten – sondern wie.

Wir – Andrea Walburg und Randolph Maurer – sprechen hier als bisherige geschäftsführende Gesellschafter von imb troschke.

Wir wollten einen Weg finden, der das bewahrt, was uns ausmacht: Haltung, Qualitätsanspruch und die Art, wie wir als imb troschke Projekte begleiten. Und gleichzeitig einen Rahmen schaffen, der dem Unternehmen auch in Zukunft Stabilität, Kapazität und Entwicklung ermöglicht. Denn die Anforderungen an Messearchitektur und Messemanagement haben sich verändert. Projekte werden komplexer, Zeitfenster kürzer, Kooperationen dichter. Wer hier zuverlässig arbeiten will, braucht Struktur und Tiefe.

Aus diesem Verständnis heraus haben wir uns frühzeitig mit verschiedenen Szenarien beschäftigt. Wir wollten nicht auf äußere Zwänge reagieren, sondern aus einer Position der Verantwortung heraus handeln – gegenüber unserer Geschichte, unseren Kunden und den Menschen im Unternehmen. Die richtige Antwort haben wir für uns mit Denis Beutler gefunden, der sowohl unsere Haltung als auch unser Qualitätsverständnis teilt. „imb troschke steht für Präzision, Verlässlichkeit und einen respektvollen Umgang – das hat mich beeindruckt“, sagt Beutler. „Mein Anspruch ist es, diese DNA zu bewahren und zugleich für die nächste Generation weiterzuentwickeln.“

Für uns war entscheidend, dass die Unternehmen der WUM Gruppe unsere Haltung teilen und gleichzeitig zusätzliche Fertigungs- und Umsetzungskapazitäten mitbringen. Die operative Identität von imb troschke bleibt dabei bestehen. Wir bleiben ein eigenständig agierendes Unternehmen. Unsere Ansprechpartner bleiben. Unser Standort bleibt.

Wir werden den Übergang persönlich über fünf Jahre begleiten. Nicht, weil wir an formalen Positionen hängen, sondern weil Wissen, Werte und Qualitätsverständnis Zeit brauchen, um weitergegeben zu werden. Diese Art von Kontinuität lässt sich nicht delegieren – sie entsteht im gemeinsamen Arbeiten an realen Projekten.

Wir gehen diesen Schritt nicht aus Veränderungsdruck, sondern aus Verantwortung. Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitenden und dem Unternehmen selbst. Die Integration in die WUM Gruppe schafft für imb troschke die strukturellen Voraussetzungen, um Projekte auch unter steigender Komplexität zuverlässig umzusetzen – und gleichzeitig die DNA zu bewahren, die uns geprägt hat.

Nachfolge ist für uns kein Abschied. Sie ist eine Übergabe. Und sie öffnet die nächste Etappe.