Deutschland erfindet sich nach dem Krieg neu. In den 50er Jahren herrscht in Deutschland Aufbruchsstimmung und der Wunsch nach Normalität. Im eigenen Auto in den Urlaub, Butter und Bohnenkaffee dazu ein bisschen Luxus gehören zum Traum vom Wohlstand.

Die Wirtschaft in Deutschland gedeiht mit „Made in Germany“ – und die Messen mit ihr. Hermann Troschke findet seinen Platz in Frankfurts Unternehmen und liefert fortan Innenausbauten. Das Fundament zum modularen Denken ist geschaffen. Folgerichtig gelingt es ihm, in den 60er Jahren einen ersten Schritt in die Messewelt zu gehen.  Der Grundstein unserer Messeerfahrung ist gelegt.

Über den Teller­rand schauen, liegt uns bis heute.

Die Coronapandemie und die Absage der meisten Präsenzmessen haben uns nicht gelähmt, sondern unserer Kreativität neuen Raum für neue Kommunikationsformen gegeben. Die imb troschke Projektsteuerung für Großprojekte „fair_organizer“, unsere digitalen Experimente „digital brandspaces“ und „digital fair“ sind Ergebnisse, die aus Krisen geboren wurden. Wir haben gelernt, die Digitalisierung in unsere Abläufe und Prozesse zu integrieren, und sind für das digitale Zeitalter ( KI, CHAT GPT und midjourney) und die damit verbundene wirtschaftliche Transformation gerüstet.

Gen Z und die Transformation der Arbeitswelt

Die Gen Z ist im digitalen Zeitalter aufgewachsen und sozialisiert. Mit digitalen Technologien höchst vertraut gestaltet sie die Transformation der Arbeitswelt, gründet Start-ups, entwickelt und nutzt Apps. Sie bürstet kräftig gegen den Strich. Inspiriert von diesem Drive entwickelt unser starkes Team Messekommunikation weiter. Innovative Lösungen, wirkungsvolle nachhaltige Kampagnen entstehen. In digitalen Landschaften setzen wir unsere Botschaften ebenso intelligent wie frisch in Szene. In unserem Dialog mit der virtuellen und der digitalen Welt ist Alexander Rüffer, Geschäftsführer der Nigmanauten GmbH und geschätzter Partner, eine Schlüsselfigur. Er bringt neue Perspektiven, aber auch zusätzliche kreative Vision in unser Team und macht es mit seinem Verständnis der Gen Z und seiner Tech-Expertise ein ganzes Stück stärker.

Alex: „Die 50er brachten den Rock'n'Roll, und mit ihm eine neue Freiheit in der Ausdrucksweise. Jetzt erleben wir durch die Generation Z eine ähnliche Revolution, aber diesmal in der Arbeitswelt. In der Partnerschaft mit imb troschke spüre ich diesen Wandel – es ist eine Welle der Kreativität und des neuen Denkens, die uns überall begegnet.

Diese junge Generation bringt eine andere Sichtweise auf die Arbeitswelt mit, geprägt von Flexibilität, digitaler Vernetzung und einem starken Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Die Art und Weise, wie imb troschke diese Ideale aufgreift und in die Welt der Messen einbringt, ist nicht nur beeindruckend – es ist wegweisend.

Was mich in unserer Zusammenarbeit inspiriert, ist der Eifer, mit dem imb troschke bereit ist, die Arbeitswelt umzugestalten und auf die Bedürfnisse und Werte der Generation Z einzugehen. Es geht um mehr als neue Tools wie den fair_organizer – es geht um eine Haltung, die zeigt, dass aus Krisen echte Chancen erwachsen können. Und genau das treibt unsere gemeinsamen Projekte an: das Bestreben, die Grenzen zu erweitern und der Arbeitswelt ein neues, lebendiges Gesicht zu geben.“

Der fair_organizer ist eine digitale Organisationssoftware für den effizienten Aufbau von Messeständen

Quelle: de.motor1.com

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) der 1950er Jahre

1955 findet die 37. IAA in Frankfurt statt, zwei Jahre später feiert das Automobil seinen 70. Geburtstag. Deutsche Autos sind Exportschlager. Fast jedes zweite im Inland produzierte Auto wird ins Ausland verkauft. Hunderttausende Menschen arbeiten in der Schlüsselindustrie.

Die IAA steht damals für Innovationsfreude und Aufbruchstimmung, bedient mit den vorgestellten Fahrzeugen den Mobilitätswunsch und die Reiselust der Deutschen. Während die frühen 1950er Jahre noch im Zeichen des Kleinwagens stehen, gewinnen nach und nach Mittelklasse- und sogar Zweitwagen an Zuspruch. Zu den auf der IAA 1955 vorgestellten Modellen gehört die zweitürige Limousine DKW-3, aber auch Kleinwagen wie der Lloyd 600 und der Maico MC 500/4. Vor allem der VW Käfer kommt an sowie Fahrzeuge mit kleinem Hubraum. Die Hans Glas GmbH in Dingolfing stellt 1957 auf der IAA das Goggomobil vor, ein Kleinstauto mit 13,6 PS. Beliebt war der „Hustendrops“ vor allem wegen seines moderaten Grundpreises.

Quelle: https://i.pinimg.com

Quelle: https://www.messefrankfurt.com/

Die Interstoff – Fachmesse für Textilien

„Die bedeutendste Stoffmesse Europas vereinigt in repräsentativem Querschnitt das Angebot führender Weber, Stoffdrucker, Veredler, Wirker, Sticker und Zubehörhersteller“ heißt es im Begleitheft der 7. Interstoff, die vom 19. bis 22. Juni 1962 in Frankfurt ausgerichtet wird. 300 Aussteller präsentieren ihre Produkte, etwa die Hälfte von ihnen kommen aus dem Ausland. Die Messe bietet einen Einblick in Innovationen und Entwicklungen der Textiltechnologie. Es werden neue Standards für Qualität und Design gesetzt. Damit ist die Interstoff ein Spiegel der aufstrebenden Branche und der Dynamik der deutschen Wirtschaft. Modisch überzeugen schmale Silhouetten, Brokat und großblumige Muster, außerdem die Farben Anthrazit, Billardgrün und Muranoblau.

Ein Blick nach Frankfurt

Mitten in Frankfurt hat es angefangen. In den 1950er Jahren befindet sich die Werkstatt von imb troschke in der Gutleutstraße. Dort werden mit modernen Maschinen von gut ausgebildeten Handwerkern solide Innenausbauten gebaut. Und nicht zu vergessen, im Jahr 1959 das 25-jährige Firmenjubiläum gefeiert.

Quelle: Bilder von imb troschke