Unfinished Memory Walls

27. Oktober 2025

Man steht vor den Wänden und weiß nicht,
ob man sie liest oder ob sie einen lesen.
Zwischen den Bildern: das Unausgesprochene.

Erinnerung geschieht hier nicht im Rückblick,
sondern im Gegenüber.
Sie geschieht, während wir schauen,
während wir schweigen, während wir bleiben.

Und vielleicht ist genau das,
was Olena Herasymyuk mit ihren Unfinished Memory Walls zeigt:
nicht das Ganze zu suchen, sondern die Stellen, an denen etwas fehlt –
weil sich dort das Leben weiterschreibt.

 

Unfinished Memory Walls – Die Kunst des Erinnerns

Am ukrainischen Stand der Frankfurter Buchmesse 2025 verdichtet sich das Motto Fragility of existence in den Arbeiten von Olena Herasymyuk. Ihre Unfinished Memory Walls sind Wände aus Fragmenten – Fotografien, Notizen, Spuren von Leben. Sie erzählen von Verlust und Neubeginn, von Erinnerung, die sich nicht abschließt.

Olena Herasymyuk, 1991 in Kiew geboren, ist Poetin, Sanitäterin, Chronistin. Sie hat Literatur studiert, diente im Donbas als freiwillige Sanitäterin und sammelt in ihrem Projekt Rozstrilny Kalendar die Geschichten ukrainischer Intellektueller, die unter sowjetischer Repression litten. Ihr Werk bewegt sich zwischen Zeugenschaft und Poesie – zwischen Schmerz und dem Willen, Sprache zu bewahren, wenn alles andere zerfällt.

Diese Haltung prägt auch die Unfinished Memory Walls. Sie sind keine Denkmäler, sondern Gesten – leise, tastend, offen. Sie halten fest, was sich nicht festhalten lässt, und lassen uns verweilen in einem Raum zwischen Vergänglichkeit und Gegenwart.

Erinnerung zeigt sich hier als Bewegung. Von einem Menschen zum anderen, von einem Raum in den nächsten. Vielleicht genügt genau das: das Unvollständige, das Fragile, das nicht Endgültige – um Nähe zu spüren.

Der Jahrmarkt der Zeitreisenden

21. Oktober 2025

Im Jahrmarkt der Zeitreisenden ist der Kristall gestohlen, sagen sie.
Vielleicht aber ist er nur unterwegs, durch die Zeit.

Unser Fotomoment am Stand des Beltz Verlages ist kein Zufall.
Er ist eine Einladung:
Stell dich hinein, werde Teil der Geschichte,
lass dich festhalten, als wärst du selbst gereist.

So wird der Messestand zum Fest der Augenblicke.
Ein Raum, in dem Vergangenheit und Zukunft
sich für einen Moment die Hand geben.

Und jeder, der ein Foto macht,
nimmt ein kleines Stück des Jahrmarkts der Zeitreisenden mit
– in seine eigene Zeit.

 

BELTZ auf der Frankfurter Buchmesse 2025: Ein Jahrmarkt der Zeitreisenden

In Halle 3.0 hat der BELTZ-Verlag in diesem Jahr einen besonderen Auftritt. Im Mittelpunkt steht die Premiere von Lena Hachs neuem Kinderbuch „Jahrmarkt der Zeitreisenden – Der gestohlene Kristall“. Der Titel ist Programm: Der Stand wird zum Erlebnisraum, in dem Besucher:innen eingeladen sind, in eine andere Zeit einzutreten – oder vielmehr durch Zeiten zu reisen.

Der Verlag inszeniert einen Eye-Catcher als Fotomoment, der nicht nur Kinder anzieht, sondern auch Erwachsene für einen Augenblick innehalten lässt. Ballons, Zuckerwatte, bunte Farben und spielerische Elemente greifen die Stimmung eines Jahrmarkts auf – leicht, flüchtig, voller Bewegung. So entsteht ein Szenario, das perfekt zum Buch passt: eine Geschichte, die Abenteuer, Magie und Zeitreisen verbindet.

Mit dieser Gestaltung zeigt BELTZ, wie Literatur heute präsentiert werden kann: nicht nur durch das Buch selbst, sondern durch Räume, die Fantasie öffnen. Der Stand wird zur Kulisse, zur Bühne, auf der jede Besucherin und jeder Besucher selbst Teil des „Jahrmarkts der Zeitreisenden“ werden kann.

Die Verbindung von Lesung und Signierstunde mit der Autorin, von inszenierter Atmosphäre und Mitmachmoment, macht den Messeauftritt zu einer kleinen Attraktion. Hier zeigt sich, wie Kinder- und Jugendliteratur als Erlebnis inszeniert werden kann – zum Festhalten, Teilen, Erinnern.

Der „Jahrmarkt der Zeitreisenden“ ist damit mehr als eine Buchvorstellung. Er ist ein Stück lebendige Erzählkunst, ein Raum zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Fantasie und Fotomoment.

Die Verabredung

Ein Deluxe-Stand ist eine Verabredung.
Ein Ort, an dem Marken beschließen, mehr zu sein als nur sichtbar.

Die Struktur ist vorgegeben, doch die Geschichte bleibt offen.
Jede Wand, jede Höhe, jede Fläche – eine Einladung zum Erzählen.

Vielleicht ist er deshalb so begehrt:
weil er verspricht, die Grenze zwischen System und Freiheit
neu zu verhandeln.

Hier tritt das Produkt nicht allein auf,
sondern in einer Inszenierung,
die sagt: Wir sind gekommen, um uns zu zeigen.

Und so wird aus einem Deluxe-Stand eine Geste.
Ein Satz, der im Gedächtnis bleibt,
so wie ein Bild, das nicht mehr verschwindet.

Systemstand Deluxe – Maßarbeit für Markenauftritte

Die Frankfurter Buchmesse bietet Deluxe-Stände als Systemlösung, die den Komfort eines fertigen Standkonzepts mit der Freiheit individueller Gestaltung verbindet. Ab einer Größe von 12 m² können Aussteller ihre Präsentationsfläche an das eigene Briefing und Budget anpassen lassen. Der Gedanke dahinter: Wenig Aufwand für die Aussteller, aber ein Auftritt, der trotzdem wiedererkennbar und markengerecht ist.

Die Deluxe-Stände sind „maßgeschneidert“– keine Standardlösung von der Stange, sondern eine modulare Architektur, die sich auf die Bedürfnisse der Kunden zuschneiden lässt. Damit richtet sich das Angebot vor allem an Verlage, Agenturen und internationale Organisationen, die Wert auf ein individuelles Erscheinungsbild legen, ohne den vollen Eigenbau realisieren zu müssen.

Die Frankfurter Buchmesse  verweist auf erfolgreiche Referenzen aus den vergangenen Jahren: Internationale Verlage, Bildungsinstitutionen und Kulturorganisationen haben die Deluxe-Stände genutzt, um ihre Programme sichtbar zu machen. Projektbeispiele zeigen, dass die Stände sowohl für klassische Buchpräsentationen als auch für moderne, multimediale Inszenierungen geeignet sind.

Im Kern steht bei den Deluxe-Ständen die Idee, Ausstellern einen Rahmen zu geben, der die eigene Geschichte verstärkt sichtbar macht – und dabei in enger Zusammenarbeit zwischen Messe und Partnern entsteht: Die Frankfurter Buchmesse liefert die Entwürfe, wir von imb troschke übernehmen den Bau und setzen die Konzepte präzise um.

Fragility of existence:

Worte, die wie Glas splittern,
doch getragen werden von Stimmen, die bleiben wollen.

Zwischen Krieg und Ökologie,
zwischen Übersetzung und Unübersetzbarem
liegt der Raum, den die Ukraine öffnet.

Mehr als dreihundert Bücher,
viele Stimmen, eine Haltung:
nicht verstummen.

Man könnte sagen:
Sie bringen ihre Literatur wie ein Pflaster,
wie eine Spur, wie ein Versprechen.

Und vielleicht ist dieser Auftritt nichts anderes
als der Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen,
das Fehlende auszufüllen,
das Zerbrechliche zu bewahren.

 

Die Ukraine auf der Frankfurter Buchmesse 2025 – Fragility of existence

Die Ukraine tritt in Frankfurt auch 2025 mit einer starken literarischen Präsenz auf. Ihr Nationalstand trägt den Titel „Filling in“ – ein Bild für das Ausfüllen von Leerstellen, für das Schließen von kulturellen Rissen in Zeiten von Krieg und Zerstörung. Mehr als 300 Bücher von rund 38 Verlagen sind dort zu sehen.

Das Motto „Fragility of existence“ zieht sich durch das Programm. Es benennt die Zerbrechlichkeit des Lebens, aber auch die Kraft, diese Erfahrung in Worte zu verwandeln. Literatur wird hier zu einem Raum des Widerstands – nicht martialisch, sondern leise, fragil, beharrlich.

In Podien und Lesungen werden Autor:innen, Übersetzer:innen, Journalist:innen und Literaturwissenschaftler:innen über Themen sprechen, die über den Krieg hinausreichen. Ökologie und Konflikt sind ein Strang des Programms, ebenso die Nuancen der Übersetzung – wie man Worte über Grenzen trägt, wenn die Realität selbst aus den Fugen geraten ist.

Das ukrainische Kultur- und Literaturinstitut, das Goethe-Institut Ukraine sowie weitere Partner gestalten das Programm. Sie zeigen: Die Ukraine wird nicht allein als Kriegsgebiet verstanden, sondern als literarische Nation mit einer lebendigen Gegenwart.

So wird die Frankfurter Buchmesse auch in diesem Jahr zu einem Ort, an dem die Ukraine nicht nur sichtbar ist, sondern hörbar: mit Stimmen, die nicht verstummen, mit Büchern, die bleiben wollen.

Der Blick in die Zukunft

Wir sehen, was noch nicht da ist.
Eine Messe, die erst 2026 entstehen wird,
und doch schon jetzt einen Schatten wirft.

Der Showroom ist kein Raum,
er ist eine Skizze.
Ein Modell der Zukunft.
Noch ohne Stimmen, aber voller Versprechen.

In diesem Moment zählt das Sehen,
das Erkennen, dass Wandel möglich ist.
Dass eine Messe nie stillsteht,
sondern sich neu erfindet,
wie ein Buch, das ein weiteres Kapitel aufschlägt.

 

FBM Next – Ein Blick in die Zukunft der Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse nutzt die diesjährige Ausgabe, um einen Ausblick auf die kommenden Jahre zu geben. Im Foyer der Halle 4.1 ist ein Showroom eingerichtet, der zentrale Elemente eines neuen Hallenkonzepts vorstellt. Unter dem Arbeitstitel FBM Next zeigt die Messe dort Visualisierungen, Großbilder und Videos, die Einblicke in die geplanten Veränderungen ab 2026 geben.

Der Showroom ist bewusst als Dialograum angelegt. Aussteller:innen und Fachbesucher:innen können sich nicht nur informieren, sondern auch Feedback geben. So versteht die Messe die Neugestaltung nicht als fertige Lösung, sondern als Prozess, der gemeinsam mit der Branche entwickelt wird.

Thematisch geht es vor allem um eine Neustrukturierung der Hallen: Wegeführungen, Flächenverteilungen und Themencluster sollen in den kommenden Jahren neu gedacht werden, um die Messe zukunftsfähig und für Besucher:innen übersichtlicher zu machen. Noch sind die Pläne nicht endgültig veröffentlicht, doch der Showroom verdeutlicht bereits, dass es um mehr geht als eine technische Anpassung – es geht um die Frage, wie die Messe ihre Rolle als internationaler Treffpunkt in einer veränderten Branchenlandschaft erfüllen kann.

Mit FBM Next zeigt die Buchmesse: Die Zukunft beginnt nicht erst 2026, sondern schon jetzt – im Entwurf, im Austausch und in der gemeinsamen Vorstellung davon, wie Literatur und Kultur sichtbar werden sollen.

Die Punkte

Wir haben einen Rahmen gebaut.
Für Worte, die man nicht sieht.
Für Geschichten, die nur durch Berührung lebendig werden.

Sechs Punkte genügen, um die Welt zu beschreiben.
Sie ordnen sich neu, immer wieder, unendlich viele Male.
Ein Alphabet, das nicht für die Augen bestimmt ist, sondern für die Hände.

Vielleicht ist das der Sinn von Architektur:
nicht groß zu erscheinen, sondern Raum zu geben.
Für Zeichen, die klein sind,
aber Welten tragen.

 

200 Jahre Brailleschrift – Sprache zum Fühlen

Mit einer besonderen Ausstellung rückt die Frankfurter Buchmesse 2025 die Brailleschrift in den Mittelpunkt. Anlass ist ihr 200-jähriges Jubiläum. Louis Braille entwickelte das taktile Schriftsystem im 19. Jahrhundert, um blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zu Bildung und Kultur zu eröffnen. Heute ist Braille weltweit verbreitet und steht sinnbildlich für Inklusion und Teilhabe.

Die Buchmesse verfolgt mit der Ausstellung zwei Intentionen:
Zum einen will sie die Geschichte und Funktionsweise der Blindenschrift anschaulich machen. Auf einer Ausstellungswand im Foyer Halle 4.1 können Besucher:innen sehen und ertasten, wie sich die sechs Punkte zu einem vollständigen Alphabet kombinieren lassen. Texte sind zweisprachig (Deutsch und Englisch) und sowohl in Schwarz- als auch in Brailleschrift dargestellt. Ein Mitmach-Spiel lädt dazu ein, Punkte und Buchstaben einander zuzuordnen.

Zum anderen geht es der Messe um Sensibilisierung und Bewusstsein. Die Brailleschrift ist nicht nur ein technisches System, sondern ein Symbol für den Zugang zu Literatur und kultureller Teilhabe. Mit Aktionen wie der Kinderveranstaltung „Reading Braille“ wird das Thema generationenübergreifend vermittelt: Kinder ab neun Jahren können erleben, wie sich Texte ertasten lassen – und selbst ausprobieren, wie es ist, mit den Händen zu lesen.

Die Frankfurter Buchmesse macht mit dieser Ausstellung deutlich: Lesen ist mehr als Sehen. Es ist ein menschliches Grundrecht, das allen offenstehen sollte – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Braille ist dabei nicht nur ein Hilfsmittel, sondern eine Kulturtechnik, die seit zwei Jahrhunderten eine eigene Literatur- und Lesekultur ermöglicht.

Die kleine Ausstellung im architektonischen Rahmen der Messe zeigt so auf stille, eindrucksvolle Weise, wie sich Sprache in Berührung verwandeln kann – und wie wichtig Barrierefreiheit für die Zukunft des Lesens ist.

Zwischen Vertrauen und Sichtbarkeit

20. Oktober 2025

Es gibt Räume, die wirken wie ein Versprechen. Räume, die sich öffnen, weil Menschen bereit sind, über das Unsichtbare zu sprechen: Sicherheit, Vertrauen, Verantwortung. Auf der it-sa in Nürnberg war genau so ein Raum spürbar – ein Raum, in dem tausende Stimmen nach Orientierung suchten und ein Messestand zugleich Bühne und Schutzraum wurde.

Die it-sa Expo & Congress ist längst mehr als eine Messe. Sie ist der Ort, an dem sich die europäische IT-Security-Community verdichtet: 25.800 Fachbesucher, über 890 Aussteller, drei Tage voller Gespräche über Schutzmechanismen, digitale Verteidigungslinien und Zukunftsfragen. Hier bündeln sich Zahlen zu einer einzigen Botschaft: Cybersicherheit ist keine Randnotiz, sondern ein Grundpfeiler unserer Zeit.

Mit Trend Micro stand ein globaler Akteur im Zentrum dieses Geschehens. Seit 1988 begleitet das Unternehmen den digitalen Wandel – und prägt ihn mit. Heute ist Trend Micro führend in hybrider Cloud-, Netzwerk- und Endpunktsicherheit, vernetzt über seine Plattform „Trend Vision One“. Ein Unternehmen, das weltweit agiert, aber lokal sichtbar wird – in Nürnberg, in einem Messestand, der die Sprache der Marke übersetzte: Klarheit, Kompetenz, Innovationskraft.

Unser Ansatz: Die Größe der Messe und die Führungsrolle des Kunden miteinander verschränken. Aus den Dimensionen der it-sa – viele Stimmen, viele Angebote – wurde durch die Präsenz von Trend Micro ein Akzent gesetzt. Der Stand war nicht nur Anlaufpunkt, sondern auch Resonanzkörper: für Gespräche über KI-basierte Lösungen, für Einblicke in Bedrohungsforschung, für die Frage, wie Sicherheit in einer vernetzten Welt neu gedacht werden kann.

Für uns war dieser Auftritt mehr als eine handwerkliche Umsetzung. Er war ein Beitrag dazu, Vertrauen sichtbar zu machen – im Raum, im Design, in der Begegnung. Und vielleicht bleibt am Ende von drei intensiven Messetagen genau dieses Bild zurück: Ein Ort, der zeigt, dass Sicherheit nicht abstrakt bleibt, wenn man ihr eine Form gibt.

Wo das Unsichtbare wirkt – Busch Vacuum Solutions auf der IFFA 2025

6. Mai 2025

Vakuum sieht man nicht. Man hört es selten. Und doch ist es da. Es schützt. Es bewahrt. Es erhält Qualität, verlängert Haltbarkeit und macht Prozesse effizienter. Auf der IFFA 2025 wurde das Unsichtbare sichtbar – am Stand von Busch Vacuum Solutions.

Im Zentrum: ein Anspruch, der weit über Technik hinausgeht. Wer sich mit Fleisch- und Proteintechnologie beschäftigt, denkt an Prozesse. Wer mit Busch spricht, denkt an Know-How. Denn hier trifft präzise Ingenieurskunst auf vorausschauende Lösungen – und auf ein Team, das versteht, dass es nicht nur um Maschinen geht.

Die Messepräsenz war durchdacht. In Form, Sprache, Funktion. Sie öffnete den Raum für Gespräche. Einblicke in Technologien, die leise arbeiten und Großes leisten. Die zeigen, wie aus Daten Verständnis wird. Und wie aus einem Pumpensystem ein nachhaltiger Beitrag zur Ressourcenschonung entstehen kann.

Auch der neue Auftritt von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions war Teil dieses Auftrittes. Ein starker Name, der für Verlässlichkeit in Hochvakuum-Bereichen steht – nun mit noch klarerem Fokus und vereinter Expertise unter dem Dach der Busch Group.

Technologie darf leise sein. Gestaltung auch. Wenn sie wirkt. Genau das haben wir gemeinsam gezeigt.

Styleareale statt Messestände!

24. Juni 2022

Wer Systemstände hört, denkt: Na klar: Messeauftritt von der Stange. Wir sagen: Falsch gedacht! Bei uns sind Systemstände Style-Areale. Es gibt sie in den Designrichtungen classic, fashion, fun, gold, on trend und screen. Sie sind klug geplant, individuell gestaltbar und bieten jede Menge Möglichkeiten, Ihre Marke und Ihre Produkte perfekt zu präsentieren.

Unsere Style-Areale sind besonders, weil sie je nach Wunsch und Marketing-Etat ein breites Angebot an Gestaltungsmöglichkeiten mitbringen. Das reicht von schlichter und cleaner Formgebung ohne Chichi über ausgeklügelte Beleuchtung, Rahmenstellwände, Sonderausstattungen, Tische, Theken und Möblierung bis hin zu coolen digitalen Tools und starken grafischen Designs, die unsere kreativen Architekten und Grafiker entwerfen.

Wie immer folgen wir auch hier unserer DNA: Wir machen Angebote, besprechen mit Ihnen, was möglich ist, damit Sie wiederum Ihre Kunden überraschen und begeistern. Unser Ziel ist schließlich, dass Sie rundum zufrieden sind.

Und wenn Ihr neuer Messeauftritt gefällt, um so besser: Er ist wiederverwendbar.

Wer will schon Mittelmaß?

9. Juni 2022

Corona und die Folgen der Pandemie haben uns alle vor große Herausforderungen gestellt. Messen, auf denen Menschen Menschen treffen, sind nur unter Auflagen und mit Beschränkungen möglich. Kein Handschlag, sondern Abstand. Kein Lächeln, sondern Maskenpflicht. Kein Stimmengewirr wie auf einem Basar, sondern eine strikt festgelegte Besucherzahl. All das führt zu Veränderungen, die nachwirken – auch wenn die Pandemie einmal vorbei ist.

Wir nehmen diese Herausforderung an, indem wir sie aktiv gestalten. Wir verändern selbstbestimmt, packen an, finden Lösungen – und zwar ganz im Sinne unserer Kunden. Gemeinsam mit ihnen. Denn wir verfügen über großes Know-how, wenn es um strategische Messeplanung geht. Wir sind Messeprofis, Impulsgeber und Netzwerker. Wir sind Werbeagentur und Messebauer in einem. Die unterschiedlichen Aspekte unserer langjährigen Erfahrung wollen wir Messeveranstaltern zugänglich machen. Als Berater und Sparringspartner. In einer vertrauensvollen Partnerschaft.

Wir beleuchten Trends, konzipieren zeitgemäße Areale und stellen auch digitale Schnittstellen her. Vor allem denken wir Messeauftritte – digital, analog, hybrid – immer wieder neu. In unserer Zusammenarbeit wollen wir Ihre Marke beständig weiterentwickeln, dem fortwährenden Wandel anpassen und dabei alle Kanäle der Messekommunikation bespielen.

digital_brandspaces

30. Mai 2022

Wir haben einen Ansatz für dieses Eintauchen in die Zukunft entwickelt und sind uns darüber im Klaren, dass er nur ein erster Schritt sein kann. Wir haben die Erkenntnis gewonnen, dass der Wandel der Event- und Messebranche neues Denken und Handeln erfordert. Also werden viele weitere Schritte folgen. Das Produkt, mit dem wir gemeinsam mit Ihnen in die Zukunft eintauchen wollen, haben wir digital_brandspaces genannt. Stellen Sie sich diese Spaces als digitale Markenräume vor, die für individuelle, datengetriebene Kampagnen und strategisches digitales Brandbuilding genutzt werden können. Im Virtuellen verortet, garantieren sie die uneingeschränkte Erreichbarkeit für Ihre Zielgruppe. Jederzeit, an jedem Ort der Welt, mit jedem elektronischen Device.

Das halten wir für eine Riesenchance, die es zu nutzen gilt.  Kurz und knapp erklärt, werden die Touchpoints Ihrer Marke, Ihrer Leistung, Ihres Produktes, Ihrer Messe in eben diesen virtuellen Markenraum übertragen und für die User nutzbar gemacht: Media, Data and Tech. Die beste Kombi, die zu haben ist, um zeitgemäß zu kommunizieren. Schließlich ist unser Ziel das gleiche wie auf einer echten, einer Präsenzveranstaltung: Wir wollen perfekte Interaktion und optimales Matchmaking.

Wir wollen Reichweite generieren, um in aller Ruhe Face-to-Face-Gespräche zu führen. Die Lösung heißt für uns nicht entweder analog oder virtuell. Die Lösung heißt hybrid. Das ist unsere Zukunft.

It’s showtime!

19. Mai 2022

Sie wissen um die Strahlkraft einer erfolgreichen Messe. Sie sind Branchenexperte und Profi. Aber ist Ihre Show heute noch so begehrt, hip und trendy wie gestern oder vorgestern? Was wollen sie anders machen, um Ihrer Messe morgen oder übermorgen wieder die ganz große Bühne zu geben? Haben Sie ihn drauf, den Auftritt, über den die ganze Stadt, die ganze Branche spricht?

Beweglich, anpassungsfähig, ausgeschlafen und vor allem agil lassen sich die aktuellen Herausforderungen annehmen. Die wiederum bestehen darin, neue Kommunikationsprozesse, Strukturen, Abläufe zu entwickeln und in die Tat umzusetzen. Auf jeden Fall braucht es eine klare, offene und ehrliche Kommunikation, die die Herausforderungen nennt und geeignete Lösungen anbietet. Sie darf sich nicht auf einige wenige Auserwählte beschränken, sondern muss breit angelegt sein, um möglichst viele Aussteller zu erreichen. Der Grund: So gelingt es, einer Messe wieder Leben einzuhauchen. Schließlich ist eine Messe ein wichtiger, ja systemrelevanter Begegnungsort und damit Touchpoint.

Die ganze Messebranche ist im Wandel. Als Messeveranstalter sind Sie eine Hauptfigur in diesem Transformations-Spektakel. Packen Sie die Gelegenheit beim Schopf, den Wandel zu nutzen. Ihn aktiv zu Ihren Gunsten zu gestalten.

Haben Sie dafür die richtigen Partner? Als Agentur und Messeprofis haben wir den Wandel im Blick und Ihren Erfolg im Fokus. Denn Ihr Erfolg ist der unsere.

Digital Brand Spaces

24. August 2021

Das persönliche Gespräch zwischen und das physische Zusammentreffen von Menschen ist und bleibt der zentrale Baustein der Kommunikation, selbst wenn Geschäfte heutzutage nur noch selten per Handschlag besiegelt werden. Im Gespräch von Angesicht zu Angesicht passiert so viel mehr als der Austausch von Worten. Und doch haben die Erfahrungen im zurückliegenden Jahr gezeigt, dass es möglich ist, digital angemessen miteinander zu kommunizieren und Kommunikationsebenen zu generieren, indem dynamische Inhalte eingebunden werden. Essenzielle Vorbedingung: Der Raum, in dem die Begegnung stattfindet, muss erfahrbar und intuitiv zu begreifen sein. Er muss die Sinne ansprechen, wie ein Markenraum auf einer Messe die Sinne anspricht – mit künstlerischen, technischen, medialen und szenografischen Elementen. Licht, Installationen, Tanz und Choreografien können die digitalen Inszenierungen kreativ ergänzen. So entsteht ein spannender Markenraum, dem es gelingt, die Besucher zu überraschen und zu fesseln. Anders als der reale Raum, kann sich der digitale den Naturgesetzen entziehen. Das bedeutet Unlogisches, Ambivalenz und die Erweiterung des Raums um neue Bedeutungswelten sind möglich, vielleicht sogar gewünscht.

Und das Beste: The Digital Brandspace is always on. 🙂

Digitale Markenführung

10. August 2021

Wie setzt man eine Marke ins Digitale um? Wie weckt man Neugier und Aufmerksamkeit? Die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen ist schließlich kurz, vor allem im Digitalen. Wird ein Nutzer nicht schnell zufriedengestellt, wird seine Aufmerksamkeit nicht gefesselt, scrollt er weiter. Wer braucht schon ausufernde Abhandlungen? Informationen müssen schnell auf den Punkt kommen und dürfen keine Zeitdiebe sein.

Was also bedeutet das alles konkret?

# Kreativität ja, aber visuell darf es nicht zu komplex sein. Die Farben müssen der Corporate Identity entsprechen.

# Inhalt und Informationen und Produkte müssen dem Kunden gut vermittelt werden. Er muss sehen, warum sie wertvoll sind.

#Digital Branding ist Identität, Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit.

# Social Media kann die wohlklingende Stimme der Marke sein.

# Touchpoints machen eine Marke sichtbar. Das gelingt mit digitale Anzeigen, Suchmaschinenoptimierung, einer gelungenen digitalen Präsentation und vielem mehr.

# Digitales Marketing ist, was du tust.

# Digitale Markenführung ist, was Du bist.

Virtuelle Realität: Vom Branchenschreck zum Innovation Tool

21. Februar 2020

Vor ein paar Jahren war Virtuelle Realität (VR) das Schreckgespenst vieler Messeveranstalter und Aussteller. Die Angst ging um, bald könnten virtuelle Messen die Messen, wie wir sie heute kennen, ablösen und damit die Messebranche von Grund auf verändern. Heute wissen wir: VR ist ein gutes digitales Medium, um Kommunikation zu vertiefen, um Erlebnisse zu schaffen, die uns in der Realität verwehrt bleiben. Sie eröffnet viele ungeahnte Chancen.

Wie sehr uns virtuelle Realität berührt, ist davon abhängig, wie tief wir mit unseren Sinnen in sie eintauchen können. Hier hat sich viel getan. Die VR-Brillen der ersten Generation sind längst von immersiven Technologien abgelöst, die Ton, Haptik und Bewegung im Raum simulieren. Diese Technologien werden unsere Wahrnehmung verändern, je weiter sie fortentwickelt und verfeinert werden.

Virtuelle Realität als Chance für Messeauftritte

Besonders Unternehmen des Industriesektors können auf Messen von VR-Technologie profitieren. Große, schwere Maschinen müssen nicht länger mit großem Aufwand leibhaftig und körperlich präsentiert werden. Mit Hilfe der neuen Technologien können sie im virtuellen Raum bedient oder im Einsatz vorgeführt werden. So schafft ein Aussteller ein wertvolles, emotionales Erlebnis für seine Besucher. Eine virtuell erschaffene Wirklichkeit, in der sich der Kunde bewegt und handelt. Im Idealfall wird durch dieses persönliche Erleben die Bindung des Kunden an das Unternehmen gefestigt .

Auch können am Messestand komplexe Daten und Zusammenhänge mit Hilfe von VR verständlich und ansprechend vermittelt werden. Virtuell können Geschichten erzählt werden, in denen der Besucher als Akteur mitwirkt, sich als Teil des Erzählten begreift. Dabei entstehen völlig neue Interaktionsmöglichkeiten. Kann sich der Akteur frei im Raum bewegen und diesen individuell erkunden, ist das Erlebte noch nachhaltiger.

Sind Nischenevents vorteilhafter als Leitmessen?

14. Februar 2020

Unternehmen haben Nischenevents als Tool der Markenkommunikation entdeckt. Viele große Marken versuchen, eigene Shows, Summits oder Produktpräsentationen zu etablieren. Sie stellen Produktneuheiten an eigens dafür geschaffenen oder vermeintlich hippen Orten vor. Sie bauen ihre eigene Bühne statt Teil einer Fachmesse zu sein. So bleiben Unternehmen Regisseure ihrer Markeninszenierung, halten das Heft in der Hand und müssen sich dem direkten Vergleich mit Mitbewerbern erst gar nicht stellen. Sie entziehen sich dem anonymen Messe-Einerlei.

Hipp, neu, innovativ, anders, exklusiv: Das ist die eine Seite.

Doch wir möchten auch die Gegenseite beleuchten – und zwar, indem wir Fragen aufwerfen. Damit wollen wir die Diskussion um dieses noch relativ neue Tool beleben und Ihnen, ja genau Ihnen, die Gelegenheit geben, Ihren eigenen Standort oder den Ihres Unternehmens, Ihrer Marke zu bestimmen.

  • Zu wie vielen dieser Nischenevents soll ein Kunde denn reisen, um einen guten Überblick über seine Branche/seinen Markt zu bekommen?
  • Ist es für diesen Kunden nicht erheblich zeitsparender und ökonomischer, auf einer Fachmesse geballte Information zu den Produkten oder Dienstleistungen seiner Branche zu bekommen?
  • Wie nachhaltig sind Nischenevents überhaupt?
  • Verlieren Nischenevents den Charme des Anders-Seins, wenn sie zum Mainstream-Ereignis werden? Und was dann?
  • Wie viele Leads werden bei einem Nischenevent generiert?
  • In welchem Verhältnis stehen Aufwand und Ertrag?
  • Haben die überhaupt eine Zukunft?

Nun, was sagen Sie?

 

Die Messe als Touchpoint: Berühr‘ mich!

10. Februar 2020

Messen sind Touchpoints: Schnittstellen also, an dem eine Marke, ein Unternehmen, ein Produkt mit einem Kunden in Kontakt kommt. Mehr noch. Es sind Berührungspunkte, an denen eine Beziehung entsteht oder vertieft wird.

Ob Messen als Touchpoints auch in crossmedialen Zeiten attraktiv bleiben, darüber werden in mehr als naher Zukunft die Kunden/die Besucher mit den Füßen entscheiden. Betrachtet man zum Beispiel die IAA, wird deutlich, wie sehr Messen als Touchpoints im Umbruch stecken: Lockte die Autoschau 2017 noch 810.000 Besucher in die Messehallen – 2015 sogar noch 932.000 Menschen – waren es 2019 etwa 560.000 Besucher. Die Zahl der Aussteller schrumpfte von tausend auf 838.

Was also tun?

Die Kommunikation rund um eine Messe sollte sich stärker als bisher am Besucher und vor allem am „Customers Journey“ orientieren. Sie sollte den Kunden in allen Phasen seines Kaufs aktiv begleiten, von dem Moment, in dem er auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam wird, bis zum Kauf. Bei der Konzeption von Messen sollten die Veranstalter diesen „Customers Journey“ viel stärker als bisher mitdenken. Schließlich sind Messen nur ein Touchpoint auf der Kundenreise, der Messeauftritt nur ein Baustein im crossmedialen Kommunikationsmix.

Veranstalter von großen, seit langem etablierten Messen tun sich bei Innovationen fatalerweise etwas schwer. Junge Messen, Foren und Konferenzen mit digitalem oder Event-Charakter sind hier weiter. Sie haben eher den Mut, innovative Formate auszuprobieren und treffen den Nerv der Zeit. Sie kreieren einen pulsierenden Mix von digitalen und analogen Erlebnissen, ansprechende Live-Events, eine ebenso kompetente und professionelle, wie individuelle und persönliche Kontaktaufnahme. Für manche Branchen sind klassische Messeformate ohne Frage weiterhin sinnvoll. Sich mit neuen Kommunikationsformaten wie Onlinekonferenzen, Thought Leadership Events, Roadshows, Showrooms, virtuellen Messen, Live-Chats als Touchpoints zu beschäftigen, bringt in jedem Fall neue Impulse.

Die Messe der Zukunft: Fachmessen müssen sich messen lassen

26. September 2019

Für Unternehmen ist eine Messeteilnahme eine sinnvolle Investition in Marke und Zielgruppe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass auf Fachmessen in der Regel etwa die Hälfte des Publikums aus Fachbesuchern besteht: Kunden und solche, die es werden sollen, Branchenkenner, Geschäftspartner, Fachjournalisten. Die maßgeblichen Ziele einer Messebeteiligung sind nach wie vor die Kontaktpflege mit Stammkunden, das Gewinnen von Neukunden und die Steigerung der Bekanntheit des eigenen Unternehmens. Außerdem werden Messen als Recruitment-Plattformen immer wichtiger. Eine gute Fachmesse unterstützt die Aussteller dabei, diese Ziele und ihre Zielgruppe zu erreichen. Sie hilft Erlebnisse zu schaffen, die nachhaltig wirken.

Ein Messeauftritt auf einer Fachmesse ist heutzutage weit mehr als ein Stand mit Theke, Besprechungstisch, Elektro- und Wasseranschluss. In digitalen Zeiten sind die Erwartungen der Besucher hoch. Sie schätzen einerseits weiterhin das persönliche Gespräch und möchten andererseits das ganze Programm an Kommunikationsmöglichkeiten rund um die Messe digital zur Verfügung haben. Die Voraussetzungen hierfür sollte der Veranstalter schaffen. Dies gilt im Übrigen nicht nur für den nationalen oder europäischen Markt, sondern weltweit. Aus diesem Grund ist es als Aussteller wichtig, bereits vor Messen von den jeweiligen Veranstaltern Informationen zu erhalten, wie eine Fachmesse in den Zielmärkten für die eigene Marke genutzt werden kann.

Kommunikation und Vernetzung auf allen Ebenen, digital wie analog, ist das Gebot der Stunde. Die Veranstalter von Fachmessen tun gut daran, auf diese Wünsche der Aussteller und Besucher zu reagieren. Ticketregistrierung auch auf der Webseite des Ausstellers – etwa um mehr über die Messebesucher am Stand zu erfahren -, ist da nur eine der möglichen Neuerungen. Digitale Kampagnen, die sich am Customers Journey orientieren und die vor, während und nach der Messe greifen, eine zweite. Die Nachbereitung einer Fachmesse mit effizienter Erfassung und Analyse relevanter Erkenntnisse – alles unter Wahrung des Datenschutzes -, eine dritte. Der Einbindung von Social Media in das Kommunikationskonzept des Veranstalters dürfte inzwischen bei den meisten Messen eine angemessene Rolle zukommen.

Haben Besucher vor, während oder nach einer Fachmesse Fragen zu einem Aussteller und dessen Produkten, muss der jeweilige Veranstalter dafür Sorge tragen, dass diese Anfragen kompetent, serviceorientiert und zufriedenstellend beantwortet werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein Aussteller einen potentiellen Kunden gar nicht erst erreicht und damit ein Lead verloren geht. Die Zahl der Aussteller, die digitale Tools für Leadmanagement und Matchmaking nutzen, nimmt zu. Besonders, wenn Messeauftritt und Messekommunikation komplex konzipiert sind. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, einen potentiellen Lead digital zu erfassen und nach der Messe nach bestimmten, vorab definierten Kriterien zu überprüfen. Das handschriftliche Ausfüllen von Kontaktformularen auf einer Fachmesse gehört damit der Vergangenheit an. Die kompetenten Mitarbeiter am Stand können sich damit ganz auf ihre Besucher, Marketing und Vertrieb bei der Nachbereitung der Messe ganz auf ihre Kernaufgabe konzentrieren.

Die Zukunft ist crossmedial. Wie sieht Messe 4.0 aus?

17. September 2019

Die Zukunft ist crossmedial. Das gilt auch für Messen. Waren sie früher in erster Linie Handelsplätze, um Kunden mit Herstellern zusammenzubringen, neue Produkte und Waren vorzustellen, sind sie heute nur ein Baustein in einem vielgestaltigen crossmedialen Mosaik. Kein Wunder also, dass die Aussteller mehr über die Besucher wissen sollten: Wer kommt überhaupt zur Messe? Welchem Verantwortungsbereich eines Unternehmens sind sie zuzuordnen, Marketing, Vertrieb, Einkauf, Geschäftsführung? Was erwarten sie von einer Messe? Mit Hilfe dieser durch gute Recherche erlangten Informationen kann erarbeitet werden, welche Ziele mit einer Messeteilnahme verfolgt werden. Und der Messeauftritt kann optimal auf messbare Ziele hin konzipiert werden.

Besucher möchten auf einer Messe auf angenehme Weise einen umfänglichen, möglichst vollständigen Überblick über ihren Markt erhalten. Eine Messe, die genau dieses Bedürfnis nicht länger erfüllt, ist die IAA. Die ehemals führende europäische Automobilmesse wird für viele Besucher seit Jahren unattraktiver. Immer mehr Autobauer bleiben fern. Damit bildet die IAA das Marktbild nur noch unvollständig ab. Besucher bleiben aus. Ein Teufelskreis. Zu durchbrechen ist er, wenn die Veranstalter rechtzeitig umdenken und sich zeitgemäß definieren. Mit Blick auf die IAA heißt das: Weg von der Konzentration auf den Verbrennungsmotor, hin zum großen Thema „Mobilität der Zukunft“.

Anders als in der guten alten Zeit kommen die Besucher heute gut informiert auf eine Messe. Hier möchten sie ihr Wissen vertiefen, ihre digital gewonnenen Erkenntnisse mit der Realität abgleichen, neue Impulse und den bereits angesprochenen Marktüberblick bekommen. Sie möchten mit kompetenten Ansprechpartnern in den Dialog treten, sinnvolle Begegnungen erleben und dabei ihr eigenes Netzwerk ausbauen. Es geht also um Content UND Networking.

Messeveranstaltern sollten danach streben, all diese Strömungen zu erkennen, die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen in den Fokus nehmen und sich neuen, zukunftsträchtigen Veranstaltungsformen zuwenden. Sie müssen Impulse setzen, Entwicklungen der Branchen antizipieren und diese abbilden. Messegesellschaften und Organisatoren wiederum sollten ihre Prozesse abteilungsübergreifend betrachten. Wo Silodenken, Herrenwissen und Bürokratie, fehlende Eigenverantwortung und mangelnde Entscheidungsfreude und nicht zuletzt Angst vor digitalen Werkzeugen vorherrschen, wird der Fortschritt konterkariert.
Werden die Grenzen zwischen digitaler und dinglicher Welt durchlässig, müssen auch Messen sich weiterentwickeln. Am besten schnell. Veranstalter und Betreiber brauchen frische Ideen und Konzepte, aber vor allem Services, die über die reine Vermietung von Quadratmetern hinausgehen. Sie müssen den Branchen und ihren jeweiligen Zielgruppen gerecht werden. Und dürfen die zunehmende Bedeutung des Digitalen nicht aus den Augen verlieren.

Resonanz und Beziehungskultur

5. September 2019

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Deshalb gibt es formelle Meetings, Konferenzen oder Jours fixes, in denen manchmal durchaus hart um die Sache gerungen wird. Inspiration und Impulse erreichen uns jedoch oftmals auf ganz anderen Wegen: auf Reisen, im Theater oder in Kunstausstellungen, beim Joggen, bei einem gemeinsamen Essen oder einem Waldspaziergang. Oder wenn der erste Schnee fällt.

Menschen möchten von etwas oder jemandem emotional berührt werden. Das gilt auch für Beziehungen zu Kunden, Geschäftspartnern, Kollegen oder Mitarbeitern. Empathie und Zugewandtheit sind wertvolle Eigenschaften – auch in einer Geschäftswelt, deren Technisierung, Digitalisierung und Verdichtung fortschreitet.

Hier soll keineswegs das düstere Bild einer Welt im Beschleunigungsmodus oder im Steigerungszwang gemalt werden. Dazu sind wir von imb troschke viel zu sehr in einer positiven Grundhaltung verhaftet. Wir wissen, dass es im Kern immer um den Menschen geht, und um gute Beziehungen. Deshalb reden wir in Ruhe miteinander und nehmen uns Zeit. Denn wir wollen Resonanz erzeugen und auf einer Wellenlänge sein. Es geht darum, einen Resonanzraum zu schaffen, in dem wir kreativ und konzentriert gemeinsam Konzepte und Ideen entwickeln. Ganz individuell. Für Ihren Messeauftritt.

Neue Organisationsformen: Wo Ideen entstehen

22. Juli 2019

Wir brennen für gute Messearchitektur. Und übertragen diese positive Haltung gerne auf andere. Denn wenn der Funke der Begeisterung überspringt, andere sich von ihm anstecken lassen, können wir gemeinsam wahrhaft Innovatives und Einzigartiges erreichen. In diesem Prozess ist es wichtig, Abwegiges oder Kurioses, Durchgeknalltes oder Wunderliches zuzulassen. Denn nur in Freiräumen entsteht Neues. Das gilt ganz besonders in Zeiten der Digitalisierung.

In Zeiten des Umbruchs und des Wandels braucht es klare Orientierung. Kreative Planung von Messeauftritten und große handwerkliche Kompetenz können durch die Möglichkeiten der Digitalisierung auf eine neue Stufe gehoben werden. Dabei geht es nicht ausschließlich um neue Tools. Wir wollen die entscheidenden Schnittstellen frühzeitig erkennen und besetzen und dadurch unternehmensweite Prozesse in Gang bringen. Künstliche Intelligenz, Big Data und mehr unterstützen dabei einen der Zukunft zugewandten Spirit zu entwickeln. All dies für ein gemeinsames Ziel: Eingefahrene Organisationsstrukturen zu beleben und unbekanntes Neuland zu betreten.

Wir widmen unsere Aufmerksamkeit gezielt der Entwicklung der Messen, des Marktes und der Branche – nicht dem „nächsten heißen Scheiß“. Dieser Fokus auf die Unverwechselbarkeit der Marke zahlt sich für unsere Kunden langfristig aus. Weil wir ihre Bedürfnisse kennen und innovative Lösungsansätze immer mitdenken. Wir planen, bauen und liefern, was unsere Kunden brauchen: Sitzecken für Gespräche mit Standbesuchern und virtuelle Kommunikationsräume. Brennen für Neues heißt auch den Mut aufzubringen vom Standard abzuweichen – wir von imb: troschke sind bereit.