Yin und Yang – Wie wir die Krise managen

3. April 2020

Aus der chinesischen Philosophie, insbesondere dem Daoismus, sind die beiden Begriffe Yin und Yang wohl beinah jedem bekannt. Zwei sich umfließende Hälften in Form eines umgekehrten S, eine schwarz, die andere weiß, beide einen kleinen Kreis der anderen Farbe in sich tragend. Das duale Symbol steht sinnhaft für den Glauben, dass alles im Universum aus zwei entgegengesetzten, doch sich zugleich ergänzenden Kräften besteht. Yin – die dunkle Hälfte – steht für das Weibliche, Passive, Intuitive, Kreative. Für das Weiche, die Ruhe und kalte. Yang – die weiße Hälfte – symbolisiert das Männliche, Aktive, Harte und Logische. Dominanz, Hitze, aggressive Energie und Stärke ebenfalls.

Gegensätze, die sich nicht bekämpfen, sondern ergänzen: Das Bild von Yin und Yang passt ausgezeichnet auf die beiden Geschäftsführer von imb troschke, Andrea Walburg und Randolph Maurer. In der Coronakrise mit deren Implikationen auf allen Ebenen des Unternehmens und weit darüber hinaus tragen beide mit ihren jeweils individuellen Fähigkeiten dazu bei, die Herausforderungen zu meistern. Zwei gegensätzliche Charaktere, die nicht immer reibungslos, aber immer zum Wohle des Unternehmens zusammenarbeiten und gemeinsam gute Wege finden, um das Unternehmen durch die Krise zu lotsen.

Yin : Die Moral hochhalten

Nach vorne schauen! Mut machen! Kleine und große Anfänge schaffen für Neues. Nichts wird nach der Krise so sein wie vorher. Der Krise ins Auge schauen und sie angemessen, immer wieder neu interpretieren. Es ist ernst, aber es ist nicht vorbei. Führen. Hoffnung geben, Perspektiven geben – und das immer wieder von Neuem, gerade dann, wenn sich die Lage ändert. Die Corona-Krise betrifft Privatleben und Job. Das löst Ängste aus und verunsichert. Mit einem gehörigen Maß an Empathie gilt es daher, die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu rücken, Solidarität zu zeigen und die Gemeinschaft zu stärken. Nur mit trotz der massiven Probleme motivierten Mitarbeiter lässt sich diese Krise überwinden.

Yang: Worst Case- und Exit-Szenarien entwickeln

Liquiditäts- und Kapitalbedarfsplan für das restliche Jahr erstellen. Frühzeitig Kreditanträge einreichen, die später nur noch abgerufen werden müssen. Liquidität schonen und sichern. Kurzarbeit planen und kommunizieren. Kapazitäts- und Urlaubsplanung, falls im Herbst wieder Messen stattfinden. Szenario entwickeln, falls im Jahr 2020 überhaupt keine Messen mehr stattfinden.

Yin: An die Zukunft denken

Es ist wichtig, Ressourcen, Zeit und Kompetenz für strategische Themen zur Verfügung zu stellen. Es gilt, die Augen im Internet offen zu halten, zu schauen, wer was wie gestaltet oder kommuniziert. Niemand hält Winterschlaf in dieser Zeit. Man muss das Rad für den eigenen Bedarf passgenau selbst neu erfinden, die Nase vorn haben. Darauf fokussieren wir unsere Anstrengungen.

Yang: Handeln und zwar jetzt

Ideen und Vorschläge entwickeln, wie Unternehmen in dieser Situation überleben. Mehrgleisig denken, Hilfe durch Kapital, aber auch durch fiskalische Maßnahmen. Engagement über die Verbände wie FAMAB und BVMW.  Dialog mit der Politik aufrechterhalten!

Yin und Yang: Ehrlich bleiben und die Krise gemeinsam gestalten

Wir sind ehrlich und kommunikativ. Deswegen gestalten wir diese Krise gemeinsam mit unseren Kunden und nicht verstohlen und allein im stillen Kämmerlein. Aktiv bleiben, aktiv kommunizieren und die Zeit für Telefonate nutzen. Wir bleiben unserem Motto treu: Lasst uns im Dialog bleiben.

Krisenmanagement in Zeiten von Covid 19

20. März 2020

„Wir sind in einer Situation, in der wir vieles noch nicht wissen. Das, was wir wissen, müssen wir sehr ernst nehmen. Wir müssen alle Kräfte einsetzen. Wir müssen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Das gilt für die Bundesregierung und für alle politisch Verantwortlichen. Aber das gilt auch für die Bürgerinnen und Bürger, die 83 Millionen Menschen, die in unserem Land leben. Es geht um den Schutz gerade auch älterer Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, wie man heute sagt. Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft und unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir sie auch bestehen können.“ (Angela Merkel aus PK vom 11. März)

Auch wenn der Höhepunkt in der Corona-Krise noch nicht erreicht ist, werden wir als Unternehmen gemeinsam mit allen Kollegen agieren und die Situation gestalten, statt abzuwarten, bis dieser Sturm über uns hinweggezogen ist. Um langfristig unser Überleben zu sichern, werden auch wir uns in Kurzarbeit begeben und nach Ostern von Tag zu Tag entscheiden, wie wir weiter vorgehen. Wir lassen uns nicht unterkriegen und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Denn die Begegnung mit Menschen wird uns in den nächsten Wochen schmerzlich fehlen. Eben auch auf Messen.

In der für alle mittelständischen Unternehmen schwierigen wirtschaftlichen Lage setzen wir noch mehr als bisher auf eine nachhaltige, vertrauensvolle Partnerschaft mit unseren Kunden, Dienstleistern und Mitarbeitern. Gemeinsam werden wir diese Krise meistern.

Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Ein bisschen anders

1. Februar 2020

Es sieht dynamisch aus, das neue imb troschke-Logo. Was daran zuerst ins Auge sticht: Es ist nicht mehr orange. Wir haben uns bewusst von dieser Farbe im Logo verabschiedet, um unser Markenzeichen zu stärken. Auch unser Claim ist nicht länger Teil des Logos.

Nun steht es selbstbewusst für sich: kraftvoll, singulär, markant. Was es ausdrückt? Ganz klar: Wir haben viel drauf. Das gilt für Handwerk und Messearchitektur genauso wie für Prozesssteuerung, Messemanagement und Markenkommunikation. Tschakka!

Um das neue Logo herum können wir jetzt viel besser mit Farben spielen. Neonfarben, Farbverläufe, das ganze Lichtspektrum.Und sonst? Wir bleiben frech und mutig. Typisch imb troschke eben.

Happy chinese new year! Das Jahr der Metallratte verspricht ein Jahr des Neuanfangs

25. Januar 2020

Das chinesische Neujahrsfest wird jedes Jahr opulent gefeiert. Es ist das wichtigste Fest und ein Anlass für Familientreffen, Party und zwei Wochen langen Winterurlaub.

Das Jahr der Metallratte verspricht ein starkes, gewinnbringendes und glückliches Jahr für alle in diesem Jahr geborenen werden. Jeder wird Entschlossenheit zeigen, was seine Ziele, Bestrebungen und sogar seine Hobbys betrifft. Ein großartiges Jahr für Gründungen und Entwicklungen.

Wir wünschen unseren chinesischen Kunden und Partnern: happy chinese new year!

Literatur statt Dressur. imb troschke baut erstmalig in der Festhalle

5. Januar 2020

Schon seit Jahren bietet die Frankfurter Buchmesse Interessierten die Möglichkeit, im „Literary Agents & Scouts Centre“ (LitAg) zusammenzukommen. Agenten, die Autoren vertreten und Scouts, die im Auftrag von Verlagen dort sind, führen Gespräche, handeln mit Rechten und Lizenzen oder nutzen das LitAg zum Netzwerken. Während der Buchmesse im vergangenen Oktober war die altehrwürdige Festhalle zum ersten Mal Veranstaltungsort für eben diese Geschäfte. Wo sonst hochkarätige Künstler auftreten oder Dressurveranstaltungen stattfinden, trafen sich während der Buchmesse Vertreter aus 358 Agenturen abseits des Messetrubels zu produktiven Gesprächen.

imb troschke, internationaler Dienstleister für Messearchitektur und Messemanagement, ist seit langen Jahren Partner der Frankfurter Buchmesse. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr auch den Aufbau des LitAg in dem 40 Meter hohen Kuppelbau der Festhalle übernommen. Über diesen Auftrag habe sie sich sehr gefreut, sagt Andrea Walburg, Geschäftsführerin von imb troschke. „Die Festhalle ist ein außergewöhnliches Bauwerk, die Kuppel mit ihrer Konstruktion aus Glas und Stahl ein großartiges Beispiel des Historismus.“ Für ihr ganzes Team sei es ein besonderer Moment gewesen, in dieser imposanten Kulisse die Infrastruktur für das Agentenzentrum zu schaffen. „Wir waren alle ein bisschen ehrfürchtig, vor allem aber begeistert.“

Das LitAg selbst hält Andrea Walburg für das pulsierende Zentrum der Buchmesse, auch weil hier weit über den Tag hinaus wegweisende Entscheidungen im weltweiten literarischen Zusammenhang getroffen werden.

 

V.i.S.d.P: Andrea Walburg

imb: Troschke GmbH & Co. KG
Messearchitektur & Messemanagement
Farmstraße 134
64546 Mörfelden-Walldorf
t +49 (0) 61 05 – 97 78-20
frankfurt@imb-troschke.de
www.imb-troschke.de

DHBW Studium mit erfolgreichem Abschluss beendet

24. November 2019

Vorbei sind die Prüfungen. Letzte Woche war Abschlussabend im Rosengarten und damit geht Dein 3-jähriges duales Studium bei uns zu Ende. Es waren tolle 3 Jahre mit Dir und wir werden Dich sehr vermissen, Anna-Lena. Auf Wiedersehen!

Messeaufbau hautnah. Ein Bericht über Teamwork und Prozesssteuerung

6. November 2018

„Wir sind in der 4.2 fertig und gehen jetzt in die 5.1“, sagt Benjamin Bartl. Dann schiebt er die orangefarbene Schultertasche nach hinten, zieht mit dem Fuß das rechte Pedal nach oben, tritt an und fährt auf seinem silbernen Klapprad aus der Halle 4.2 hinaus. Der große bärtige Mann gehört zum 20-köpfigen imb: troschke-Team, das in diesem Jahr erneut den Aufbau der Messestände für die Frankfurter Buchmesse stemmt.

In den Hallen riecht es nach Holzstaub und Kleber. Nach Putzmittel und den Abgasen der Gabelstapler. Laut ist es auch. Hier kniet ein Monteur über einer Säge, um eine Leiste zuzuschneiden, dort kleben zwei andere Wände ein. Ein Team lässt sich bei der Arbeit von Musik begleiten. Aus dem Radio quäkt heiser Phil Collins. Mit großem Geschick umfahren Staplerfahrer Stände und Palletten, mannshohe Stapel eingeschweißter Sitzbänke und nicht zuletzt die konzentriert arbeitenden Messebauer in ihren schwarzen T-Shirts mit dem imb: troschke-Logo. Sie fahren das Material an, das die Aufbautrupps brauchen. Für Außenstehende mag das alles wie ein großes Durcheinander wirken, doch der Aufbau folgt einer eng getakteten, ausgeklügelten Logik.

Bevor die Messestände aufgebaut werden können, müssen erst einmal die Teppichböden am Stand verlegt sein. Danach ist imb: troschke dran. Insgesamt drei Tage haben die Teams Zeit, um auf zehn Hallenebenen tausende Stände zu errichten. Erst wenn diese Drei-Tages-Frist verstrichen ist, dürfen all jene Verlage, die mit einem eigenen Stand vertreten sind, loslegen.

Die Trupps errichten Systemstände aus Einzelwänden und anderen Teilen, wie zum Beispiel Sitzbänke und Deckenrahmen. Ein schmaler älterer Mann trägt eine Systemwand in einer der weitläufigen Hallen zu seinen Kollegen. „Darf ich die mal hochheben“, frage ich und habe sie, obwohl der Schmale ein zweifelndes Gesicht macht und zögert, schon an beiden Seiten gepackt. Ich gehe leicht in die Knie, ziehe den Bauch ein und hebe das unhandliche Teil mit großer Mühe nur wenige Zentimeter vom Boden ab. „Respekt“, sage ich. „Ganz schön schwer.“ Die Männer lachen breit.

Die internationale Messe mit ihren mehr als 7100 Ausstellern auf knapp 170.000 Quadratmeter Fläche und über 400.000 Titeln ist für das mittelständische Unternehmen ein großes Projekt.

Möglich wird diese logistische Meisterleistung unter anderem durch das gut eingespielte imb: troschke-Stammteam, das vor Ort die Arbeiten koordiniert, beaufsichtigt und anschließend kontrolliert. Nicht nur Benjamin, sondern auch Horst Reis, Wladimir Hamburg und Karl Reis sind dazu mit dem Fahrrad – oder dem Roller – in den Messehallen unterwegs.

„Wir müssen versuchen, in den ersten drei Aufbautagen so viel wie möglich zu schaffen. Im Moment sind – bis auf die Maler, die Elektriker und die Teppichleger – nur unsere eigenen Leute in den Hallen. Später wird das Durchkommen schwieriger und alles dauert entsprechend länger“, sagt Wladimir. Er arbeitet seit 10 Jahren bei imb: troschke und koordiniert, genau wie Karl, welcher Aufbautrupp wo eingesetzt wird und stellt sicher, dass das benötigte Material zeitgleich mit den Monteuren am jeweiligen Standort ist.

Auch in Halle 3.1 ist der Aufbau nun abgeschlossen. Elektriker verlegen Stromschienen, kümmern sich um Licht und Stromversorgung am Stand. Mit einem großen Baumwollmopp reinigt eine ältere Frau die Außenwand eines Standes, gleich um die Ecke wischt ein Mann dessen Inneres. Paul Bege, der sich bei imb: troschke als Ferienjobber Geld verdient, kontrolliert den Aufbau und markiert auf einem Plan genau, wo noch einmal nachgearbeitet werden muss. Karl Reis zieht einen Ordner aus seiner Schultertasche und schlägt ihn auf. Dann greift er zum Telefon und sagt: „Wir sind hier fertig. Wir machen jetzt in Halle 3.0 weiter.“ Er blickt auf, lacht freundlich und radelt auf seinem Klapprad davon.

Synergien bilden – Prozesse vereinfachen

10. Oktober 2018

Seit etwa acht Jahren bietet die Frankfurter Buchmesse ihren Kunden individuellen Lösungen für Messestände an, und zwar unter dem Titel „Systemstand Deluxe“. Als langjähriger Dienstleistungspartner der Buchmesse haben wir seit 2018 auf dieser Basis eine gemeinsame Schnittstelle geschaffen. Sie dient dem Ziel, die Ausführungsplanung zu perfektionieren sowie den Auf- und Abbau optimal zu koordinieren. Alle Aufgaben sind aufeinander abgestimmt, auf eine gemeinsame Leistung hin projektiert. Wir haben Nahtstellen entwickelt, an denen die einzelnen Teile des Projekts zusammenlaufen und ohne Reibungsverluste miteinander verbunden werden. Sie tragen dazu bei, Ressourcen auf beiden Seiten einzusparen, die wiederum für andere Prozesse zur Verfügung stehen. So gelingt es uns in diesem gemeinsamen Projekt, Synergien zu bilden, die für beide Seiten zu positiven Effekten führt.

https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/ausstellen-anmeldung-systemstand-deluxe-frankfurter-buchmesse.pdf

Unser Jahrbuch 2018: Die Kunst der Messearchitektur

9. April 2018

Unser Jahresrückblick präsentiert Themen der Messekommunikation aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Er bietet Anregungen und Impulse für das aktuelle Jahr, wirft hier ernste Fragen auf und will Sie dort heiter stimmen (Kapitel 2: Glück).

In sechs Kapiteln widmen wir uns nicht nur wichtigen Inhalten, sondern erzählen auch von uns. Wir erklären, wer wir sind, was uns antreibt und welche Ziele wir verfolgen (Kapitel 5: Antrieb). Das mag nach Nabelschau klingen, ist es aber nicht. Vielmehr geht es um Herausforderungen, die die Messebranche umtreiben: „Wie packen wir die fortschreitende Digitalisierung an?“ (Kapitel 1, Transformation), „Welche Verantwortung tragen Familienunternehmer?“ (Kapitel 3: Veränderung), „Wie viel Bürokratie kann ein mittelständisches Unternehmen schultern?“ (Kapitel 6: Stil) und nicht zuletzt: „Wie machen wir unsere Kunden glücklich?“
Im zentralen vierten Kapitel – Messekommunikation – präsentieren wir Ihnen, wie es uns gelingt, komplexe Inhalte am Messestand zu vermitteln und welche Zutaten wir dafür verwenden.

Zu Wort kommen die kreativen Köpfe unseres Hauses; graphisch haben wir unsere Projekte, Ausstellungen und Installationen für Sie festgehalten. Ein facettenreiches, mehrdimensionales Bild entsteht, das Sie teilhaben lässt an uns und unserem Unternehmen.
„Die Kunst der Messearchitektur“ können Sie über die E-Mail-Adresse frankfurt@imb-troschke.de und die Telefonnummer +49 6105-9778-20 beziehen. Oder Sie kommen einfach auf einen Kaffee vorbei.

Denim als Lebensgefühl. Ein neuer Look zur Texworld Paris

16. September 2017

Denim ist nicht nur ein Stoff, Denim ist ein Lebensgefühl. Das robuste Gewebe liegt seit Jahren im Trend. Für die kommende Saison kristallisieren sich schon jetzt einige Neuheiten heraus, die sich von den 70er, 80er und 90er Jahre inspirieren lassen. Dabei wird einmal Dagewesenes nicht einfach repliziert, sondern es wird in unsere moderne Zeit übersetzt.

„School Indie“ kombiniert 90er Silhouetten mit Looks, die an Sportswear erinnern. Patches spielen eine große Rolle und vermitteln den Eindruck von Handarbeit und Selbstgemachtem. Der Look mit den vielsagenden Namen „Blue Collar Basics“ folgt der Idee von Jeans als funktionaler Arbeitskleidung. Dieser Trend ist von klaren Linien geprägt, will einfach und simpel sein. Er kommt ohne Chichi aus. Ein Hauch von Activewear ist gewünscht. Eine Vision der Nachhaltigkeit wird kultiviert. „Post Denim“ wiederum erweitert den blauen Jeansstoff um neue Textilien und Accessoires sowie technische Details. Denim wird aus der Werkstatt geholt und auf den Laufsteg gehoben.

Ästhetisch und im Detail verspielt kommen die Kreationen daher und bleiben zugleich funktional. Ein vierter Trend, „Beatnik Bohemian“, verbindet ganz unterschiedliche kulturelle Einflüsse und ist damit der interessanteste von allen hier angesprochenen Modeströmungen. Da werden zum Beispiel Jeansjacken mit Kimonoärmeln oder Rodeo-Einflüssen präsentiert. Eine Bloggerin beschreibt den Trend so: „Retro-Vintage trifft auf Bohemian Fashion“.

Ja, Denim boomt. Aus diesem Grund hat die Messe Frankfurt France dem Trendstoff seit Jahren auf der zweimal im Jahr stattfindenden „Texworld Paris“ einen eigenen Bereich gewidmet. Das Besondere: Für die Messestände wurden in diesem Jahr ein innovatives Design und neue Farben verwendet. Die Designer des neuen Areals sind 2G2L Paris. Wir von imb troschke haben es im Auftrag von Fairconstruction weiterentwickelt und aufgebaut.

imb troschke – Ein Blick hinter die Fassade

2. März 2017

Das Handwerk der Messearchitektur

Ein gelungener Messeauftritt beginnt mit einer Vision, die in den Köpfen unserer Architekten und im Gespräch mit unserem Kunden entsteht. Auf Papier gebracht wird diese Idee weiterentwickelt und zur Grundlage eines Herstellungsprozesses, an dessen Ende ein zufriedener Kunde voll Stolz vor seinem Messestand steht. Farbe und Textur, Grafik, Form, Mobiliar und Design: Alles verbindet sich zu einer maßgeschneiderten Architektur.

Passgenau und einzigartig sind auch die Ausstellungen und Installationen, die wir in unserem Firmensitz in Frankfurt in regelmäßigen Abständen zeigen. Sie dienen unserem Team nicht nur als Inspiration, sondern zeigen darüber hinaus den Kern dessen, wofür wir stehen.

Doch wie wird aus einer Idee ein individueller Messeauftritt? Wie gelingt es, dem hohen Qualitätsanspruch unserer Kunden gerecht zu werden? Um dies zu beantworten, schauen wir gemeinsam hinter die Fassade unseres Unternehmens.
Messebau ist international, Deutschland der weltweit wichtigste Standort für Messen. Seit mehr als 800 Jahren ist Frankfurt – am Schnittpunkt großer Handelswege gelegen – Messestadt. Hier fand imb: troschke vor 80 Jahren seine Heimat. Im Gutleutviertel, nicht weit vom Main, haben unsere Schreiner den ersten Messestand gebaut. Hier wurde er geplant und bis ins kleinste Detail gefertigt. Inzwischen in direkter Nähe des Frankfurter Flughafens, sind wir eines der traditionsreichsten Messebauunternehmen der Region. Das Zentrum klar verortet, der Welt und ihren Metropolen zugewandt.

Geballtes Know-how in allen Bereichen

Wer unseren Firmensitz betritt, ist sogleich mittendrin in der Welt des Gestaltens. Den Besuchern und Geschäftspartnern wird im verglasten Treppenhaus und in den hellen Fluren präsentiert, was wir unter Markenführung verstehen. In einer angenehmen Arbeitsatmosphäre arbeiten Architekten und Grafiker Hand in Hand an der Entwicklung von Messeständen. Durch eine schwere Feuerschutztür getrennt, schließen sich die Werkstätten und Lager an. Dort setzen Schreiner, Lackierer und Schlosser um, was die Kreativen entwickeln. Die räumliche Nähe zwischen Architektur und Handwerk, zwischen Innovation und Tradition, ist eines unserer Markenzeichen. Da beide Seiten Fachleute auf ihrem jeweiligen Gebiet sind, gelingt es, den Prozess auch wirtschaftlich optimal zu gestalten.

Höchsten Ansprüchen genügen

Unsere Kunden legen Wert auf einen Messeauftritt als emotionalen und persönlichen Ausdruck Ihrer Marke. Er soll unverwechselbar sein, das Unternehmen und seine Produkte nachhaltig widerspiegeln und dabei zugleich den Zeitgeist modern und frisch einfangen. Unsere Kunden erwarten Perfektion auf allen Ebenen. Nicht nur im Entwurf, der Planung und der Herstellung, sondern auch im Service. In Frankfurt genauso wie auf Messen in Las Vegas, Shanghai, London, Brüssel und Seoul.
Wir wollen, dass ein von uns gebauter Messestand in Farbe, Design und Architektur, in Lichtgestaltung, Schrift und Form zu einem prägnanten Markenauftritt wird und unseren Kunden mit Stolz erfüllt: Das ist für uns das Ziel unserer Arbeit.

imb on tour: Auf nach Seoul zur Semicon Korea!

17. Februar 2017

Gespannt waren wir auf unsere erste Begegnung mit Südkorea und wurden komplett positiv überrascht.
Um in 2 Tagen wenigstens eine kurze Momentaufnahme von Korea zu erleben haben wir uns entschieden, nicht in einem westlich orientierten Hotel zu übernachten, sondern in einem traditionellen koreanischen Holzhaus, einem Hanuk. Es liegt in dem „Dorf“ Bukchon, zwar mitten in Seoul aber eine komplett andere Welt. Schon beim Frühstück fängt es an: Reis in Seetang eingerollt, dazu eine Hühnerbrühe mit Sprossen und natürlich Kimchi, DER Beilage der Koreaner.

Das Messegelände COEX liegt mitten im modernen Business Distrikt. Zwischen gigantischen Glasfassaden befinden sich diverse Hallen auf verschiedenen Ebenen, angebunden an eine riesige Mall. So modern das alles anmutet, bietet sich in den Hallen ein ganz anderes Bild. Der traditionelle koreanische Messestand wird aus Sperrholzelementen gebaut, der mit Strukturtapete in den gewünschten Farben bezogen wird. Inklusive der integrierten Türen werden diese Tapezierarbeiten von Frauen gemacht, die an den Hallenwänden ihre Plätze gefunden haben und dort auf dem Boden arbeiten. Am Ende einer Messe fährt dann ein großer Kran durch die Hallen und reißt alles ein, fertig für den Müll.

Auch zum Essen haben wir immer das traditionelle Korea gesucht: kleine Gassen, in denen sich ein „Restaurant“ an das andere reiht. Alles einfache Holzkonstruktionen, die aber durch die heimelige Atmosphäre und besonders durch die herrlichen Düfte lockten. Auch wenn dort kein Englisch gesprochen wird, so kann man durch Zeichen und Gesten alles bestellen und bekommt auch gleich gezeigt, wie die Koreaner dieses und jenes essen.

Wir haben die Koreaner als außerordentlich freundliche und respektvolle Menschen empfunden. Speziell die tägliche Anreise in der U-Bahn fasziniert uns: Die Menschen drängeln nicht – lesen konzentriert in Ihren Mobilgeräten und sind extrem ruhig. Kaum Gemurmel wie in anderen Großstädten. Der Koreaner geht konzentriert und in sich gekehrt seinen Weg, gibt aber jederzeit gerne Tipps wenn er mit Europäern ins Gespräch kommen kann.

Wir werden hoffentlich wiederkommen. Seoul ist uns sehr ans Herz gewachsen und eine faszinierende Stadt. Vor allem die Fanfaren der einfahrenden Züge werden uns fehlen und haben uns immer zum Lächeln gebracht.

Unser Jahrbuch 2016: Origami, Furoshiki und die Messerschmiede von Sakai

1. Juni 2016

Was verbindet Messearchitektur und Messekommunikation mit Japan, der traditionsreichen Inselnation im Fernen Osten? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Brüche? Was lässt sich von den Japanern lernen? Mit diesen Fragen im Gepäck haben wir uns auf Spurensuche begeben. Dabei herausgekommen ist ein lesenswertes Magazin – TELLERRAND –, das informieren und zugleich unterhalten will. Der Titel ist Programm. Wir von imb: troschke blicken über den Tellerrand hinaus. Wer seinen eigenen, oftmals allzu bequemen Blickwinkel aufgibt, erweitert den Horizont. Mit einem Perspektivwechsel ändert sich die Betrachtung. Möglicherweise verschiebt sich sogar das eigene Koordinatensystem durch die Beschäftigung mit dem Ungewohnten und Fremden. Continue reading „Unser Jahrbuch 2016: Origami, Furoshiki und die Messerschmiede von Sakai“

imb troschke goes East: Singapore, Dubai, Seoul

14. Januar 2015

Mit gleich 3 Projekten in Asien startet das Jahr international bei imb: troschke.
Zur Interairport South East Asia in Singapur und zur Arab Health in Dubai betreuen wir jeweils den Markenauftritt unseres Kunden.
Weiter geht es im Februar mit einem schlüsselfertigen Messeauftritt zur Semicon Korea. Dieser wurde von uns konzipiert und wird von unserem asiatischen Partner realisiert.

http://singaporeexpo.com.sg/
http://10times.com/venues/dubai-international-convention-exhibition-centre
http://www.semiconkorea.org/en/

Bereits seit Jahren betreuen wir unsere Kunden auch im Ausland und haben dafür ein Netzwerk an Partnern etabliert welches wir im ständigen Dialog erweitern. Es ist uns wichtig, unseren Anspruch an Service und Qualität auch im Ausland zu gewährleisten.

Von der Magie aus Papier und Licht

24. März 2014

Das Eintauchen des Betrachters in die Themenwelten unserer Ausstellung „Open your mind“ findet freilich im Kopf statt, denn im Vergleich zur lebensgroßen Messearchitektur haben wir es hier mit Modellen zu tun, die vertikal an den Wänden angebracht sind. Beim Werkstoff haben wir uns für schlichtes Papier entschieden, das von der Künstlerin Gesine Harth zur Architekturlandschaft aus einer Vielzahl dreiseitiger Pyramiden gestaltet wurde. Zum Leben erweckt wird die filigrane Konstruktion durch die digitale Projektion der Karlsruher Künstlergruppe Pong.li. Continue reading „Von der Magie aus Papier und Licht“

Lichtplanung für die Kultmarke Resopal

18. März 2014

Die EuroShop gab in ihrer Größe und Vielfalt einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Trends. Unter den 2.226 Ausstellern aus 57 Ländern waren die Marktführer aller Bereiche ebenso präsent wie junge Unternehmen aus Wachstumsmärkten. Continue reading „Lichtplanung für die Kultmarke Resopal“

80 Jahre imb troschke eine Rückschau auf 1934

17. März 2014

Schwärmten die Damaligen damals auch schon von damals? Wahrscheinlich. Ihre Zukunft ist unsere Vergangenheit. Hätte Hermann Troschke am 1. April 1934 nicht seine kleine Schreinerei gegründet, könnten wir heute kaum auf unser 80-jähriges Bestehen zurückblicken. Aber was passierte noch in diesem Jahr? Wie war die Stimmung, was bewegte die Gemüter, wer ging und wer kam? Begleiten Sie uns auf einer Zeitreise mit mehreren Etappen. Continue reading „80 Jahre imb troschke eine Rückschau auf 1934“

SockeLeaks: Januar 2014

27. Februar 2014

Ein neues Jahr ist angebrochen: das Jahr des Pferdes. Gilt natürlich nur für China. Es verspricht dort Aufregung, Abenteuer und birgt die Gefahr sich zu vergaloppieren. Blicken wir in Walldorf hinter uns, sehen wir das Jahr des Umbaus. Es hielt sein Versprechen: Aufregung, Abenteuer und fliegende Galoppwechsel. Viele fremde Leute marschierten ein und aus, waren beschäftigt, verteilten im Vorbeigehen wohlwollend Streicheleinheiten und überall lagen spannende Sachen rum. Neue Räume, neue Wände, offene Büros und vor allem: kaum Türen. Die wenigen vorhandenen standen beim ewigen Umhergewusel ohnehin meist offen. Das eröffnet Möglichkeiten. Versenkt man beispielsweise die mit langem Fellhaar besetzte Rute beherzt im vollen Farbeimer, flitzt dann barrierefrei an herumstehenden Hosenbeinen vorbei durch Büros und Werkstatt – ergeben sich optisch und akustisch aufregende Effekte. Continue reading „SockeLeaks: Januar 2014“

Insights FAMAB: Von Menschen, die Markenerlebnisse schaffen.

15. Oktober 2013

Mit seinen INSIGHTS hat der Branchenverband FAMAB eine neue Kommunikationsplattform entwickelt, die auf sehr persönliche Weise Einblicke in die Arbeit und das Selbstverständnis seiner Verbandsmitglieder erlaubt. Wir sind seit nunmehr drei Jahren Mitglied im FAMAB und sehr begeistert von der Kreativität und Leidenschaft des Verbandes, und der Menschen, die ihn ausmachen.

Darum freuen wir uns sehr darüber, dass die erste Folge der INSIGHTS imb: Troschke gewidmet ist. Das Ergebnis ist wie wir finden eine authentische Momentaufnahme unseres Unternehmens, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

DHBW Mannheim: Vorlesung Messebau einmal anders

10. Juni 2009

Auf Einladung der Messearchitekten von imb: troschke verbrachten die Studierenden des Studiengangs Veranstaltungsmanagement der Dualen Hochschule Mannheim unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Dinkel einen Tag auf der Fachmesse Marketing + Services in Frankfurt (8.-10.06.2009). Ziel war es, das Thema Messebau und -konzeption zu veranschaulichen und Gelerntes in die Praxis zu transferieren. Hierzu wurden bereits vorab Lehrveranstaltungen auf den bevorstehenden Messebesuch ausgerichtet.

am Messestand von imb: troschke, der in Form eines Eisbergs gestaltet war, dar. Thematisch eröffnete die Geschäftsführerin Andrea Walburg die als Silhouetten der Mitarbeiter in den Stand. Abschließend gab Randolph Maurer, verantwortlich für Personal und Finanzen bei imb: troschke, einen Vorlesung vor .