Sieben Ziele der SDG auf unserer Bucket List

23. Oktober 2023

Die Vereinten Nationen haben in der Agenda 2030 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung formuliert (Sustainable Development Goals/SDG). Es handelt sich dabei um eine globale Initiative, die dem Schutz des Planeten und seinen Bewohner*innen dient. Im Fokus stehen außerdem die Förderung nachhaltigen Wohlstands sowie die Bekämpfung von Armut und damit die weltweite Angleichung der Lebensverhältnisse.

Für eine nachhaltige Entwicklung ist es wichtig, auf vielen Ebenen tätig zu werden. Da ist zum einen die Politik, die Weichen stellen und die 17 UN-Ziele vorantreiben muss. Da sind die Unternehmen, die ihrer Verantwortung gerecht werden müssen, und da sind die Menschen, die mit ihrem individuellen Handeln zu Veränderungen beitragen können. Wir sind alle gefragt.

Wir von imb troschke wollen einen Beitrag dazu leisten, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Aus diesem Grund haben wir sieben SDG-Ziele ausgewählt, die wir in unserem Unternehmen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzen. Damit wollen wir andere zum Mitmachen anregen. Jeder Schritt zum Ziel zählt.

Modulare Konzepte sind unsere Leidenschaft

13. September 2023

Die unterschiedliche Kombination einzelner Bausteine zu neuen Formen ist eine der Gestaltungsideen des Bauhauses. Architektur, die der Idee seriell gefertigter Module folgt, war ebenso revolutionär wie intelligent, ebenso visionär wie nachhaltig, effizient wie demokratisch.

Wir sagen: Was für die Architektur von Gebäuden gilt, lässt sich gleichermaßen auf die Konzeption und Gestaltung von Messeständen anwenden.

Ein modulares Konzept, das unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten schafft, je nach dem, was funktional und ästhetisch gewünscht ist, dient dazu, den individuellen Bedürfnissen unserer Kund*innen gerecht zu werden. Gleichzeitig ist nicht nur das Konzept selbst nachhaltig, sondern auch die einzelnen, Teile sind es. Schließlich werden sie eingesetzt und wieder eingesetzt und wieder eingesetzt.

Wer nun glaubt, all dies führe zu amplitudenfreier Langeweile, der oder die irrt. Mit unserem Fundus lassen sich viele Stände maßschneidern. Individualität schaffen Typographie, Grafiken und Farbkonzepte.

Unser Code of Conduct

7. September 2023

Wir, Andrea Walburg und Randolph Maurer, haben uns als Geschäftsführung von imb troschke von Anfang an zu klaren ethischen Grundsätzen bekannt: sowohl im Unternehmen selbst als auch in der Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen. In unserem Code of Conduct haben wir diese Grundsätze fixiert und gehen damit bewusst eine Selbstverpflichtung ein, die anderen ein Beispiel geben kann. Der Codex dient als Richtschnur. Er schafft eine Grundlage, die allen Orientierung gibt.

Schon immer ist der gleichberechtigte Umgang aller Akteur*innen Teil unserer Unternehmensethik. Ein weiterer Teil ist Fairness: Keiner der Player*innen darf sich einseitig Vorteile verschaffen, aus denen anderen Nachteile erwachsen. In der Zusammenarbeit legen wir Wert auf Transparenz, Respekt und offene Kommunikation. Für Diskriminierung ist bei uns kein Platz. Dies gilt sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in den Beziehungen zu Geschäftspartner*innen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch, stehen Menschen, die einander vertrauen und Verantwortung füreinander übernehmen. Genau diese Verantwortung tragen wir auch für unsere Umwelt, also für die Welt, in der wir alle leben. Nachhaltigkeit halten wir für ein probates Mittel ist, um die Erderwärmung zu verlangsamen. Deshalb verpflichten wir uns dazu, Energie und Ressourcen effizient zu nutzen, Abfall, Emissionen und Umweltbelastung zu reduzieren und unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

Unser Verhalten und unser Handeln bestimmen unser Zusammenleben. Als vernunftbegabte Wesen sind wir in der Lage, beides zu reflektieren. Wir können unser Verhalten und unser Handeln anpassen, wenn es notwendig ist.

Diese Megatrends erwarten uns auf der Digital X 2023 in Köln

6. September 2023

Quelle: DIGITAL X

Foto: Chat GPT

 

Connected Business

Das Internet of Things (IoT) war der Anfang – Connected Business ist die Fortsetzung. Das Konzept der Verknüpfung von verschiedenen Technologien und Systemen eröffnet Unternehmen ungeahnte Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung; die DIGITAL X demonstriert Ihnen dies auf anschauliche Weise. Wenn Abteilungen, Menschen und Geräte direkt miteinander kommunizieren können – womöglich noch in Echtzeit, sodass sich ein kontinuierlicher Informationsfluss ergibt –, spart das nicht nur Zeit und Kosten, sondern revolutioniert auch die „Customer’s Journey“.

 

Sicherheit

Zu keiner Zeit wurden auf der Welt mehr Informationen übermittelt als heute – und zu keiner Zeit war das mit mehr Gefährdungen verbunden. Das Spektrum der Bedrohungen reicht von Datendiebstahl über finanzielle Betrügereien und Industriespionage bis hin zu staatlich motivierten Angriffen im Rahmen einer aggressiven Geopolitik; hinzu kommen Bedrohungen auf gesellschaftspsychologischer Ebene wie etwa Cyber-Mobbing. Keine Frage: Das Digitalzeitalter hat unser Leben nicht nur komfortabler gemacht – es hat auch unsere „Angriffsfläche“ vergrößert. Infolgedessen ist Sicherheit der mit Abstand wichtigste Digital-Megatrend. Das spiegelt sich auch auf der DIGITAL X wider.

 

Zukunft der Arbeit

Das Thema „Zukunft der Arbeit“ ist sicher eines der spannendsten Digitalthemen – denn zum ersten Mal in der Geschichte scheint es denkbar, dass Arbeit bald nicht mehr den größten Teil unseres Lebens einnimmt. Automatisierung, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen verändern die Arbeit sowohl im Hinblick auf den Workload als auch im Hinblick auf das Aufgabenspektrum: Repetitive Tätigkeiten werden zunehmend von Maschinen übernommen, Algorithmen können im Rahmen von Connected Business Bearbeitungsschritte und Abläufe selbständig steuern. Auf der DIGITAL X werden Ihnen eine Fülle von Beispielen dafür vorgestellt.

Nachhaltigkeit & Verantwortung

„Nachhaltigkeit“ ist längst nicht mehr nur ein Buzz-Word – das Bewusstsein für die Verantwortung, die wir gegenüber kommenden Generationen im Hinblick auf akzeptable klimatische Bedingungen und eine weitgehend intakte Umwelt haben, hat inzwischen unsere Gesellschaft durchdrungen. Entsprechend prägt nachhaltiges Denken und Handeln heute so ziemlich alle Bereiche des alltäglichen Lebens, vom Umgang mit Energie über Ernährung und Mobilität bis zur Freizeitgestaltung. Die DIGITAL X unterstreicht dies noch einmal.

Von der Einwegkommunikation zu Interaktivität: Ein neuer Ansatz für Messeanwendungen

31. August 2023

Gastautor: Alexander Rüffer, Geschäftsführer Nigmanauten GmbH

Die bestehende Situation: Digitalisierung und Messeanwendungen

Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir Informationen austauschen und interagieren. Bei Messen und Veranstaltungen hat sich jedoch ein Bereich noch nicht vollständig dieser digitalen Transformation angepasst: die Webanwendungen, die während der Messen verwendet werden. Viele dieser Anwendungen wirken wie digitale Flyer. Sie informieren die Nutzer über die Keynotes, den Hallenplan, das Catering und ermöglichen es den Ausstellern, eigene Profile zu erstellen. Doch in einer Zeit, in der dynamische soziale Medien wie Instagram und LinkedIn dominieren, wirkt diese Einwegkommunikation veraltet.

Das Potenzial von Interaktivität und Mehr-Wege-Kommunikation

Die Interaktion zwischen Ausstellern und Besuchern ist der Kern jeder Messeerfahrung. Deshalb sollten wir das Potential von Interaktivität und Mehr-Wege-Kommunikation nutzen, um diese Erlebnisse zu verbessern. Nehmen wir zum Beispiel die Herausforderungen der Menschenmenge auf Messen. Aktuell wird auf hohen Andrang oder Überfüllung in Hallen oft nur über Lautsprecherdurchsagen reagiert. Mit einer dynamischen, interaktiven Webanwendung könnten diese Informationen in Echtzeit direkt auf die Smartphones der Besucher übertragen werden. Der Vorteil? Besucher könnten ihre Pläne anpassen und Veranstalter könnten den Besucherstrom effizienter steuern.

Personalisierung durch Webanwendungen

Eine andere Chance liegt in der Personalisierung der Messeerfahrung. Aktuell müssen Besucher selbstständig aus einer Vielzahl von Programmpunkten auswählen und ihren Tag planen. Aber was, wenn eine Webanwendung basierend auf den individuellen Interessen des Nutzers Vorschläge für den optimalen Messetag machen könnte?

Stellen Sie sich eine Anwendung vor, die Ausstellerprofile analysiert und auf der Grundlage Ihrer Interessen ein maßgeschneidertes Tagesprogramm erstellt. Vielleicht sind Sie besonders an nachhaltigen Technologien interessiert und die App empfiehlt Ihnen die besten Aussteller, Keynotes und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit.

Daten und Einblicke für Aussteller

Für Aussteller bietet eine interaktive Webanwendung die Möglichkeit, wertvolle Daten und Einblicke zu sammeln. Mit Zugang zu den Interessen und dem Feedback der Besucher könnten Aussteller ihre Präsentationen und Angebote anpassen, um die Besucher noch besser anzusprechen.

Eine Webanwendung statt einer Datenbank

Derzeit sind viele Messeveranstaltungs-Websites eher als Datenbanken konzipiert. Sie ermöglichen es Benutzern, Inhalte hochzuladen, die dann von anderen abgerufen werden können, jedoch ohne echte Interaktion. In der modernen Webwelt steht jedoch die Interaktion im Vordergrund und dies sollte auch auf Messen der Fall sein. Dieser Ansatz liefert dem Messeveranstalter tiefere Einblicke in die Wünsche, Interessen und Verhaltensmuster der Besucher, was wiederum die Struktur und das Angebot beeinflussen kann.

Der erste Meilenstein: Unser Prototyp

In einem ersten Prototyp haben wir bereits die Machbarkeit einer solchen interaktiven Messeanwendung getestet und erkennen großes Potenzial in dieser Innovation.

Echtzeit-Kommunikationsplattformen und Messeerlebnisse

In der heutigen digitalen Welt ist Kommunikation so einfach und zugänglich wie nie zuvor. Nun stellen Sie sich vor, diese direkte, interaktive Kommunikation würde in das Messeerlebnis integriert. Wie würde das aussehen? Lassen Sie uns das gemeinsam erforschen.

Sie sind auf einer Messe mit unzähligen Ständen, Ausstellern und Besuchern. Jeder Stand ist eine neue Gelegenheit, aber auch eine neue Herausforderung, sich in der Menge zurechtzufinden. Jetzt stellen Sie sich vor, dass Ihnen eine App, die speziell für diese Messe entwickelt wurde, hilft, genau diese Herausforderungen zu meistern.

Die App hat auf Ihrem Smartphone eine Echtzeit-Kommunikationsplattform mit temporären Chaträumen erstellt – ein bisschen so, wie Sie es vielleicht von Discord kennen. In diesen Chaträumen können Sie basierend auf Ihren Interessen und Vorlieben gezielt mit anderen Besuchern und Ausstellern in Kontakt treten.

Die Vorteile spezifischer Chaträume

Im „Nachhaltige Technologien“ Chatraum beispielsweise, treffen Sie auf Gleichgesinnte und tauschen sich über die neuesten Innovationen und besten Stände zu diesem Thema aus. Sie lernen voneinander, teilen Meinungen und Empfehlungen, all das in Echtzeit, während Sie auf der Messe sind.

Ein weiterer Chatraum bietet Live-Diskussionen zu aktuellen Keynotes und Vorträgen. Obwohl Sie nicht persönlich daran teilnehmen können, bleiben Sie durch den Live-Chat informiert und können aktiv an der Diskussion teilnehmen.

Zusammenfassung und Ausblick

Diese Art von Echtzeit-Kommunikationsplattform würde das Messeerlebnis grundlegend verändern. Sie würde es ermöglichen, effektiv zu planen, gezielt Interessen zu verfolgen und ein weitaus tieferes, persönlicheres Messeerlebnis zu schaffen. Und das Beste daran? Mit der Technologie von heute ist das absolut erreichbar.

Wir stehen an der Schwelle einer technologischen Revolution in der Messebranche. Indem wir die Möglichkeiten, die uns die moderne Webtechnologie bietet, voll ausschöpfen, können wir die Messeerfahrung grundlegend verbessern und in eine neue Ära der Interaktion und Vernetzung führen. Es ist an der Zeit, die Herausforderung anzunehmen.

 

Konsequente Kreislaufwirtschaft beginnt mit Respekt

12. Juli 2023

Kreislaufwirtschaft. Selten war ein Wort sperriger und weniger sexy. Aber der Inhalt, der ist zukunftsweisend, für viele geradezu radikal und das Konzept dabei alt wie die Welt. Es besagt: Wenn ein Produkt das Ende seiner Lebenszeit erreicht hat oder nicht mehr benötigt wird, entsteht etwas Neues daraus. In der Natur ist das seit Anbeginn der Zeit so. Ein Beispiel: Aus Samen wachsen Pflanzen, die wunderbar blühen oder uns ernähren. Ist ihre Lebenszeit vorbei, werden sie zu Humus zersetzt, aus dem neue Pflanzen Nährstoffe beziehen, um wunderbar zu blühen oder uns zu ernähren. Ein großartiges Verfahren, das im Konzept der Kreislaufwirtschaft seine Entsprechung findet und dem wir uns verpflichtet haben.

Mit dem Gedanken, dass alles in einem Kreislauf entsteht, wirkt und vergeht, entsteht weniger oder gar kein Müll und die knappen Ressourcen werden geschont. Produkte werden so lange wie möglich genutzt, wenn nötig repariert und aufbereitet. Werden sie von einem Nutzer nicht mehr gebraucht, finden sie vielleicht bei einem andern Nutzer Verwendung oder erhalten einen anderen Sinn. Und: Nicht alles, was gebraucht wird, muss man besitzen, manchmal ist Ausleihen oder Mieten die bessere Option. Auf diesem Prinzip fußen Secondhand-Läden, die Idee der Bibliothek der Dinge, Recycling, Upcycling oder die in der Traditon Japans beheimateten Furoshiki, denen wir uns bereits in einem „Tellerrand“ gewidmet haben. Produkte, die nicht in den Kreislauf integriert werden können, bleiben ganz außen vor (refuse).

Wir sind der Ansicht, dass Nachhaltigkeit auf die ganz große Agenda gehört und nicht länger ein Feigenblatt für Wirtschaft und Gesellschaft sein darf. Für uns jedenfalls ist Kreislaufwirtschaft Teil unserer Philosophie und keineswegs neu: Bereits 1980 haben wir Systemstände entwickelt, die wir bislang zum Einsatz bringen. Diese Stände haben den großen Charme, dass sie sehr langlebig und damit keine Wegwerfprodukte sind. Sie werden bei einer Messe von unseren kompetenten, speziell geschulten Mitarbeitenden aufgebaut. Die Stände basieren alle auf der gleichen Plattform, können für Kunden mit besonderen Wünschen aber höchst individuell konfiguriert werden. Nach der Messe werden diese Systemstände mit großer Sorgfalt wieder abgebaut und bis zur nächsten Messe eingelagert.

Die „R“ der Kreislaufwirtschaft sind für uns an diesem Punkt keineswegs zu Ende gedacht.  Warum? Weil wir Wert darauf legen, dass unsere Kunden genauso ticken wie wir, dass sie Nachhaltigkeit leben, wie wir das tun – nicht nur in Sachen Material und Produkte. Wir streben eine auf Vertrauen und Langlebigkeit angelegte Partnerschaft an, die von Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt ist.

Rethink – Refuse – Reduce – Reuse – Repair – Refurbish – Recycle – Repurpose – Regenerate – Respect: So gestalten wir Kreislaufwirtschaft.

Kleine und starke Messelösungen in unserer Hausaustellung 2023

5. Mai 2023

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, es uns nicht einfach bequem zu machen. Wir analysieren immer wieder aufs Neue, wo wir als Messebauunternehmen und Messeagentur stehen, und definieren, wo unsere Reise hingehen soll. Das ist die Motivation, jährlich eine Ausstellung zu kuratieren. Nach „Plutimikation: Denk mal anders“, „Die Veränderungsformel“ und „Open your mind – Wie die Realität zum Raum wird“ präsentieren wir 2023 wieder eine visionäre Ausstellung in unserem Firmenstammsitz in Mörfelden-Walldorf. Sie trägt den Titel „the fair experience“ und greift grundlegende Themen und Herausforderungen der Messebranche auf: Nachhaltigkeit, Kundenzufriedenheit, Dialog und digitale Ansätze.

Messen sind zwar zurück auf der Eventbühne, doch sie haben sich noch zu wenig von Vor-Pandemie-Konzepten gelöst. Sie verharren in alten Strukturen. Wir wollen Veranstaltern zeigen, welche kleinen, aber feinen Updates für klassische Konzepte möglich sind, wenn sie bereit sind, sich von neuen Ideen und Technologien inspirieren zu lassen.

Gespiegelt wird die Ausstellung auf unserer Webseite www.imb-troschke.de. Im Mittelpunkt steht hier die Libelle als Metapher für Agilität, Anpassungsfähigkeit und Sensibilität. Diese drei Wesensmerkmale unseres zart geflügelten Key Visuals nehmen wir als Unternehmen für uns in Anspruch und leben sie in unserer Arbeit. Sowohl als Messebauprofis als auch als Messeagentur.

Der digitale Zwilling bildet keineswegs einfach das Reale ab. Er ist eine Ergänzung, die das real Erlebbare um eine digitale Ebene erweitert. Mit dem harmonischen Zweiklang aus Ausstellung und Webpräsenz machen wir deutlich: Mit Digitaler Live Kommunikation verbinden Messen On- und Offline.

Wir beobachten die Trends der Branche. Wir begleiten die Entwicklung der Gesellschaft und ihre großen Themen. Wir integrieren zukunftweisende Konzepte in unsere Strategie und digitale Technologie in unser Schaffen. Inspiriert von der Idee der Nachhaltigkeit und als Konsequenz der extrem gestiegenen Kosten zeigen wir, dass auch kleine Messestände und Systemstände hochwertig aussehen können. Sind die Zonierungen vom Veranstalter sowohl gut als auch klug geplant, erlangt die Präsentation zusätzlich Synergie.

Wichtig ist eben nicht größer, lauter, schriller, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Wichtig ist, Messebesucher und deren Bedürfnisse im Blick zu haben, Besucher und Aussteller optimal zu matchen. Wichtig ist nicht, Visitenkarten auszutauschen oder Digitalisierung um ihrer selbst willen. Wichtig ist, die Infrastruktur für Leads zu schaffen, den Boden für innovative analoge und spannende virtuelle Kommunikation zu bereiten. Wichtig ist, dass nicht nur sichtbar im Vordergrund, sondern vor allem im Backoffice, beim Auf- und Abbau alles wie ein Räderwerk ineinandergreift.

Viele reden über Probleme. Wir können Lösungen.

Plattformstrategie für Messen

2. Mai 2023

Wikipedia definiert: „Eine Plattform bezeichnet eine technische Basis, auf der äußerlich verschiedene Module aufbauen.“ Dieses Prinzip haben wir auf die Konzeption einer Messe übertragen und einzelne Module zielgruppengerecht entwickelt.

Unser Fokus liegt auf einer durchdachten, modularen und nachhaltigen Kommunikationsstrategie, die Aussteller und Besucher gleichermaßen einbezieht. Physisch wie Digital. Wir schaffen Markenkontaktpunkte, immer mit Blick auf die Customers Journey. Denn Messen sind Touchpoints, an denen ein Besucher mit einer Marke, einem Unternehmen, einem Produkt in Kontakt aufnimmt.

Wenn es um Trend- und Themenareale geht, gilt es Zonierungen, Laufwege, Leitsysteme und Fernwirkung mit einzubeziehen. Dort wo es räumlich und eventpsychologisch sinnvoll ist, sollten Kommunikationszonen eingebaut werden und nicht zuletzt auch Bereiche und Bühnen für Live-Übertragungen.

Eine Messe ist schließlich eine Plattform für die Interaktion verschiedener Akteure.

Reparieren vor Recyceln

6. März 2023

Wir müssen umdenken – und wir wollen das auch. Die traditionelle japanische Reparaturmethode Kintsugi lehrt uns, Unvollkommenes anzunehmen und wertzuschätzen. Wir wollen die großen Herausforderungen unserer Zeit mit all ihren Ungewissheiten annehmen und etwas Gutes für uns und unsere Kunden aus ihnen schaffen. Wir wollen mit unseren Kunden den Weg der Nachhaltigkeit noch konsequenter gehen als bisher, zum Beispiel, indem wir ressourcenschonend planen und bauen. Nachhaltiges Messemanagement kann so einfach sein, wenn wir gemeinsam Chancen erkennen und nutzen. Das ist perfektes Kintsugi.
Wie wir diese Erkenntnis gewonnen haben? Nun, die Pandemie markiert eine unübersehbare Bruchstelle. Daraus ergibt sich für uns die Frage: Was hat Bestand, was ist zerbrochen? Was können wir wieder zusammenfügen und – indem wir dies tun -, zugleich als Unternehmen nachhaltig handeln?
Was uns froh stimmt: Unsere Geschäftsbeziehungen haben Bestand. Unser Team hat Bestand. Noch stärker als zuvor ist es unsere Überzeugung, dass Vertrauen unverzichtbarer Teil einer guten Beziehung ist. Was neu ist: Durch die Pandemie hat sich unsere Arbeitsweise verändert.
Doch was wir nicht mehr haben, ist die Gewissheit, die uns vorher begleitete. Durch die Pandemie gingen Gewohnheiten und Routinen verloren. Die Häufung von Krisen im Jahr 2022 hat zusätzlich zum Verlust von Sicherheit, Klarheit und Selbstgewissheit beigetragen. Verloren ist die Gewissheit, dass es uns weiterhin gut gehen wird, dass der Wohlstand weiter wächst. Aus dem Überfluss kommend erleben wir nun, dass Material knapp wird, Manpower knapp wird. Gas und Strom sind ebenfalls knapp, beides ist teuer und wir müssen uns einschränken. All das ist zerbrochen und mit ihm das traute, samtweiche Gefühl der Beständigkeit.

KINTSUGI
Der Legende nach benutzte der Shogun Ashikaga Yoshimasa immer eine ganz bestimmte Schale für seine Teezeremonie. Als diese eines Tages zerbrach, ließ er die Scherben zur Reparatur nach China bringen, denn dort war seine Teeschale gefertigt worden. Als er sie wieder in Händen hielt, war er sehr enttäuscht: Die Schale war mit Metallklammern repariert worden. Daraufhin beauftragte er Keramiker in Japan, eine funktionale UND ästhetische Lösung zu finden. So entstand die Kunst des Kintsugi, die Goldverbindung. Der Name setzt sich aus den japanischen Wörtern für Gold (kin) und Verbindung (tsugi) zusammen. Eine zerbrochene Tasse, die mit Goldlack meisterlich zusammengefügt wird, bleibt eine Tasse. Aus Scherben entsteht neue Ästhetik.

Optimaler workflow durch digitale Projektsteuerung

16. Oktober 2022

Durchdachte Prozesse tragen dazu bei, Projekte effektiver zu planen und durchzuführen. Sie verbessern die Zusammenarbeit und die Kommunikation. Sie erhöhen die Effizienz und steigern die Qualität der Arbeit durch Zeitgewinn. Sie ermöglichen es, Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar zu definieren, den Fortschritt von Projekten zu verfolgen und Probleme frühzeitig zu erkennen. Durch den Einsatz von speziellen Anwendungen wird sichergestellt, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind und dass die Arbeiten nach Plan verlaufen.

Zeit ist bei Großprojekten das A und O. Dieser Erkenntnis folgend haben wir den fair_organizer entwickelt. Damit werden terminierte Gewerke abgebildet. Erledigte Aufträge oder notwendige Nachbesserungen: Alles wird als Tagesaufgabe den jeweiligen Dienstleistern digital erfasst und den jeweils Zuständigen direkt übermittelt. Terminpläne werden importiert, so dass Aufgaben tagesaktuell abgerufen und erledigt werden können.

Komplexe Zusammenhänge einfach und nutzerfreundlich dargestellt: Das ist unsere Anwendung fair_organzier. Das von uns entwickelte digitale Tool ist die perfekte Ergänzung unserer Gewerke. Mit ihr wird noch stärke als bisher auf Effizienz in Echtzeit gesetzt. Erledigte Aufträge, Informationen an nachfolgende Gewerke, Nachbesserungen: Alles wird erfasst und den jeweils Zuständigen direkt übermittelt. Terminpläne werden importiert, so dass Aufgaben tagesaktuell abgerufen und erledigt werden können. Wir können digital.

So wird Messeorga zum Zeitgewinn.

Die neue Währung: Vertrauen schaffen

20. Juni 2022

Ein Handwerksbetrieb, der zuverlässig und einwandfrei Aufträge ausführt. Geschäftspartner, auf deren Wort man sich verlassen kann. Kunden, die eine ausgeführte Arbeit wertschätzen und pünktlich die Rechnung bezahlen. Mitarbeitende, die bei einem Kundenspezialwunsch flexibel agieren. Menschen, die ein Problem, lösungsorientiert und professionell aus dem Weg räumen: All das schafft Vertrauen.

Vertrauen wiederum ist eine gute, eine belastbare und stabile Währung, denn Beziehungen, die auf ihm basieren, haben Bestand. Wir haben die Bedeutung dieses ideellen Zahlungsmittels erkannt und bieten ihm sogar noch mehr Gelegenheit, seine Kraft zu entfalten. Wir bitten Sie um Ihr Vertrauen in unsere Arbeitsweise –  zum Gelingen gemeinsamer Projekte.

Wir wollen schließlich Dinge auf den Kopf stellen: Das ist unser Ansatz in der Konzeptentwicklung. Unser Ziel: Einen Approach zu finden, der alle Kommunikationswege und deren Möglichkeiten bedenkt. Erst dann wird gewichtet, werden die passenden und relevanten ausgewählt. Wir wollen gemeinsam und vertrauensvoll, im Dialog mit Ihnen ein Markenkonzept für Sie entwickeln. Dabei sind Gedankenspiele unbedingt erwünscht. Sie helfen, eine überraschende, unkonventionelle, vielschichtige und vor allem passgenaue Messearchitektur zu erarbeiten.

Seien Sie sicher, Sie können uns vertrauen, wie wir Ihnen unser Vertrauen schenken.

Yin und Yang – Wie wir die Krise managen

3. April 2020

Aus der chinesischen Philosophie, insbesondere dem Daoismus, sind die beiden Begriffe Yin und Yang wohl beinah jedem bekannt. Zwei sich umfließende Hälften in Form eines umgekehrten S, eine schwarz, die andere weiß, beide einen kleinen Kreis der anderen Farbe in sich tragend. Das duale Symbol steht sinnhaft für den Glauben, dass alles im Universum aus zwei entgegengesetzten, doch sich zugleich ergänzenden Kräften besteht. Yin – die dunkle Hälfte – steht für das Weibliche, Passive, Intuitive, Kreative. Für das Weiche, die Ruhe und kalte. Yang – die weiße Hälfte – symbolisiert das Männliche, Aktive, Harte und Logische. Dominanz, Hitze, aggressive Energie und Stärke ebenfalls.

Gegensätze, die sich nicht bekämpfen, sondern ergänzen: Das Bild von Yin und Yang passt ausgezeichnet auf die beiden Geschäftsführer von imb troschke, Andrea Walburg und Randolph Maurer. In der Coronakrise mit deren Implikationen auf allen Ebenen des Unternehmens und weit darüber hinaus tragen beide mit ihren jeweils individuellen Fähigkeiten dazu bei, die Herausforderungen zu meistern. Zwei gegensätzliche Charaktere, die nicht immer reibungslos, aber immer zum Wohle des Unternehmens zusammenarbeiten und gemeinsam gute Wege finden, um das Unternehmen durch die Krise zu lotsen.

Yin : Die Moral hochhalten

Nach vorne schauen! Mut machen! Kleine und große Anfänge schaffen für Neues. Nichts wird nach der Krise so sein wie vorher. Der Krise ins Auge schauen und sie angemessen, immer wieder neu interpretieren. Es ist ernst, aber es ist nicht vorbei. Führen. Hoffnung geben, Perspektiven geben – und das immer wieder von Neuem, gerade dann, wenn sich die Lage ändert. Die Corona-Krise betrifft Privatleben und Job. Das löst Ängste aus und verunsichert. Mit einem gehörigen Maß an Empathie gilt es daher, die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu rücken, Solidarität zu zeigen und die Gemeinschaft zu stärken. Nur mit trotz der massiven Probleme motivierten Mitarbeiter lässt sich diese Krise überwinden.

Yang: Worst Case- und Exit-Szenarien entwickeln

Liquiditäts- und Kapitalbedarfsplan für das restliche Jahr erstellen. Frühzeitig Kreditanträge einreichen, die später nur noch abgerufen werden müssen. Liquidität schonen und sichern. Kurzarbeit planen und kommunizieren. Kapazitäts- und Urlaubsplanung, falls im Herbst wieder Messen stattfinden. Szenario entwickeln, falls im Jahr 2020 überhaupt keine Messen mehr stattfinden.

Yin: An die Zukunft denken

Es ist wichtig, Ressourcen, Zeit und Kompetenz für strategische Themen zur Verfügung zu stellen. Es gilt, die Augen im Internet offen zu halten, zu schauen, wer was wie gestaltet oder kommuniziert. Niemand hält Winterschlaf in dieser Zeit. Man muss das Rad für den eigenen Bedarf passgenau selbst neu erfinden, die Nase vorn haben. Darauf fokussieren wir unsere Anstrengungen.

Yang: Handeln und zwar jetzt

Ideen und Vorschläge entwickeln, wie Unternehmen in dieser Situation überleben. Mehrgleisig denken, Hilfe durch Kapital, aber auch durch fiskalische Maßnahmen. Engagement über die Verbände wie FAMAB und BVMW.  Dialog mit der Politik aufrechterhalten!

Yin und Yang: Ehrlich bleiben und die Krise gemeinsam gestalten

Wir sind ehrlich und kommunikativ. Deswegen gestalten wir diese Krise gemeinsam mit unseren Kunden und nicht verstohlen und allein im stillen Kämmerlein. Aktiv bleiben, aktiv kommunizieren und die Zeit für Telefonate nutzen. Wir bleiben unserem Motto treu: Lasst uns im Dialog bleiben.

Krisenmanagement in Zeiten von Covid 19

20. März 2020

„Wir sind in einer Situation, in der wir vieles noch nicht wissen. Das, was wir wissen, müssen wir sehr ernst nehmen. Wir müssen alle Kräfte einsetzen. Wir müssen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Das gilt für die Bundesregierung und für alle politisch Verantwortlichen. Aber das gilt auch für die Bürgerinnen und Bürger, die 83 Millionen Menschen, die in unserem Land leben. Es geht um den Schutz gerade auch älterer Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, wie man heute sagt. Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft und unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir sie auch bestehen können.“ (Angela Merkel aus PK vom 11. März)

Auch wenn der Höhepunkt in der Corona-Krise noch nicht erreicht ist, werden wir als Unternehmen gemeinsam mit allen Kollegen agieren und die Situation gestalten, statt abzuwarten, bis dieser Sturm über uns hinweggezogen ist. Um langfristig unser Überleben zu sichern, werden auch wir uns in Kurzarbeit begeben und nach Ostern von Tag zu Tag entscheiden, wie wir weiter vorgehen. Wir lassen uns nicht unterkriegen und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Denn die Begegnung mit Menschen wird uns in den nächsten Wochen schmerzlich fehlen. Eben auch auf Messen.

In der für alle mittelständischen Unternehmen schwierigen wirtschaftlichen Lage setzen wir noch mehr als bisher auf eine nachhaltige, vertrauensvolle Partnerschaft mit unseren Kunden, Dienstleistern und Mitarbeitern. Gemeinsam werden wir diese Krise meistern.

Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Ein bisschen anders

1. Februar 2020

Es sieht dynamisch aus, das neue imb troschke-Logo. Was daran zuerst ins Auge sticht: Es ist nicht mehr orange. Wir haben uns bewusst von dieser Farbe im Logo verabschiedet, um unser Markenzeichen zu stärken. Auch unser Claim ist nicht länger Teil des Logos.

Nun steht es selbstbewusst für sich: kraftvoll, singulär, markant. Was es ausdrückt? Ganz klar: Wir haben viel drauf. Das gilt für Handwerk und Messearchitektur genauso wie für Prozesssteuerung, Messemanagement und Markenkommunikation. Tschakka!

Um das neue Logo herum können wir jetzt viel besser mit Farben spielen. Neonfarben, Farbverläufe, das ganze Lichtspektrum.Und sonst? Wir bleiben frech und mutig. Typisch imb troschke eben.

Happy chinese new year! Das Jahr der Metallratte verspricht ein Jahr des Neuanfangs

25. Januar 2020

Das chinesische Neujahrsfest wird jedes Jahr opulent gefeiert. Es ist das wichtigste Fest und ein Anlass für Familientreffen, Party und zwei Wochen langen Winterurlaub.

Das Jahr der Metallratte verspricht ein starkes, gewinnbringendes und glückliches Jahr für alle in diesem Jahr geborenen werden. Jeder wird Entschlossenheit zeigen, was seine Ziele, Bestrebungen und sogar seine Hobbys betrifft. Ein großartiges Jahr für Gründungen und Entwicklungen.

Wir wünschen unseren chinesischen Kunden und Partnern: happy chinese new year!

Literatur statt Dressur. imb troschke baut erstmalig in der Festhalle

5. Januar 2020

Schon seit Jahren bietet die Frankfurter Buchmesse Interessierten die Möglichkeit, im „Literary Agents & Scouts Centre“ (LitAg) zusammenzukommen. Agenten, die Autoren vertreten und Scouts, die im Auftrag von Verlagen dort sind, führen Gespräche, handeln mit Rechten und Lizenzen oder nutzen das LitAg zum Netzwerken. Während der Buchmesse im vergangenen Oktober war die altehrwürdige Festhalle zum ersten Mal Veranstaltungsort für eben diese Geschäfte. Wo sonst hochkarätige Künstler auftreten oder Dressurveranstaltungen stattfinden, trafen sich während der Buchmesse Vertreter aus 358 Agenturen abseits des Messetrubels zu produktiven Gesprächen.

imb troschke, internationaler Dienstleister für Messearchitektur und Messemanagement, ist seit langen Jahren Partner der Frankfurter Buchmesse. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr auch den Aufbau des LitAg in dem 40 Meter hohen Kuppelbau der Festhalle übernommen. Über diesen Auftrag habe sie sich sehr gefreut, sagt Andrea Walburg, Geschäftsführerin von imb troschke. „Die Festhalle ist ein außergewöhnliches Bauwerk, die Kuppel mit ihrer Konstruktion aus Glas und Stahl ein großartiges Beispiel des Historismus.“ Für ihr ganzes Team sei es ein besonderer Moment gewesen, in dieser imposanten Kulisse die Infrastruktur für das Agentenzentrum zu schaffen. „Wir waren alle ein bisschen ehrfürchtig, vor allem aber begeistert.“

Das LitAg selbst hält Andrea Walburg für das pulsierende Zentrum der Buchmesse, auch weil hier weit über den Tag hinaus wegweisende Entscheidungen im weltweiten literarischen Zusammenhang getroffen werden.

 

V.i.S.d.P: Andrea Walburg

imb: Troschke GmbH & Co. KG
Messearchitektur & Messemanagement
Farmstraße 134
64546 Mörfelden-Walldorf
t +49 (0) 61 05 – 97 78-20
frankfurt@imb-troschke.de
www.imb-troschke.de

DHBW Studium mit erfolgreichem Abschluss beendet

24. November 2019

Vorbei sind die Prüfungen. Letzte Woche war Abschlussabend im Rosengarten und damit geht Dein 3-jähriges duales Studium bei uns zu Ende. Es waren tolle 3 Jahre mit Dir und wir werden Dich sehr vermissen, Anna-Lena. Auf Wiedersehen!

Messeaufbau hautnah. Ein Bericht über Teamwork und Prozesssteuerung

6. November 2018

„Wir sind in der 4.2 fertig und gehen jetzt in die 5.1“, sagt Benjamin Bartl. Dann schiebt er die orangefarbene Schultertasche nach hinten, zieht mit dem Fuß das rechte Pedal nach oben, tritt an und fährt auf seinem silbernen Klapprad aus der Halle 4.2 hinaus. Der große bärtige Mann gehört zum 20-köpfigen imb: troschke-Team, das in diesem Jahr erneut den Aufbau der Messestände für die Frankfurter Buchmesse stemmt.

In den Hallen riecht es nach Holzstaub und Kleber. Nach Putzmittel und den Abgasen der Gabelstapler. Laut ist es auch. Hier kniet ein Monteur über einer Säge, um eine Leiste zuzuschneiden, dort kleben zwei andere Wände ein. Ein Team lässt sich bei der Arbeit von Musik begleiten. Aus dem Radio quäkt heiser Phil Collins. Mit großem Geschick umfahren Staplerfahrer Stände und Palletten, mannshohe Stapel eingeschweißter Sitzbänke und nicht zuletzt die konzentriert arbeitenden Messebauer in ihren schwarzen T-Shirts mit dem imb: troschke-Logo. Sie fahren das Material an, das die Aufbautrupps brauchen. Für Außenstehende mag das alles wie ein großes Durcheinander wirken, doch der Aufbau folgt einer eng getakteten, ausgeklügelten Logik.

Bevor die Messestände aufgebaut werden können, müssen erst einmal die Teppichböden am Stand verlegt sein. Danach ist imb: troschke dran. Insgesamt drei Tage haben die Teams Zeit, um auf zehn Hallenebenen tausende Stände zu errichten. Erst wenn diese Drei-Tages-Frist verstrichen ist, dürfen all jene Verlage, die mit einem eigenen Stand vertreten sind, loslegen.

Die Trupps errichten Systemstände aus Einzelwänden und anderen Teilen, wie zum Beispiel Sitzbänke und Deckenrahmen. Ein schmaler älterer Mann trägt eine Systemwand in einer der weitläufigen Hallen zu seinen Kollegen. „Darf ich die mal hochheben“, frage ich und habe sie, obwohl der Schmale ein zweifelndes Gesicht macht und zögert, schon an beiden Seiten gepackt. Ich gehe leicht in die Knie, ziehe den Bauch ein und hebe das unhandliche Teil mit großer Mühe nur wenige Zentimeter vom Boden ab. „Respekt“, sage ich. „Ganz schön schwer.“ Die Männer lachen breit.

Die internationale Messe mit ihren mehr als 7100 Ausstellern auf knapp 170.000 Quadratmeter Fläche und über 400.000 Titeln ist für das mittelständische Unternehmen ein großes Projekt.

Möglich wird diese logistische Meisterleistung unter anderem durch das gut eingespielte imb: troschke-Stammteam, das vor Ort die Arbeiten koordiniert, beaufsichtigt und anschließend kontrolliert. Nicht nur Benjamin, sondern auch Horst Reis, Wladimir Hamburg und Karl Reis sind dazu mit dem Fahrrad – oder dem Roller – in den Messehallen unterwegs.

„Wir müssen versuchen, in den ersten drei Aufbautagen so viel wie möglich zu schaffen. Im Moment sind – bis auf die Maler, die Elektriker und die Teppichleger – nur unsere eigenen Leute in den Hallen. Später wird das Durchkommen schwieriger und alles dauert entsprechend länger“, sagt Wladimir. Er arbeitet seit 10 Jahren bei imb: troschke und koordiniert, genau wie Karl, welcher Aufbautrupp wo eingesetzt wird und stellt sicher, dass das benötigte Material zeitgleich mit den Monteuren am jeweiligen Standort ist.

Auch in Halle 3.1 ist der Aufbau nun abgeschlossen. Elektriker verlegen Stromschienen, kümmern sich um Licht und Stromversorgung am Stand. Mit einem großen Baumwollmopp reinigt eine ältere Frau die Außenwand eines Standes, gleich um die Ecke wischt ein Mann dessen Inneres. Paul Bege, der sich bei imb: troschke als Ferienjobber Geld verdient, kontrolliert den Aufbau und markiert auf einem Plan genau, wo noch einmal nachgearbeitet werden muss. Karl Reis zieht einen Ordner aus seiner Schultertasche und schlägt ihn auf. Dann greift er zum Telefon und sagt: „Wir sind hier fertig. Wir machen jetzt in Halle 3.0 weiter.“ Er blickt auf, lacht freundlich und radelt auf seinem Klapprad davon.

Synergien bilden – Prozesse vereinfachen

10. Oktober 2018

Seit etwa acht Jahren bietet die Frankfurter Buchmesse ihren Kunden individuellen Lösungen für Messestände an, und zwar unter dem Titel „Systemstand Deluxe“. Als langjähriger Dienstleistungspartner der Buchmesse haben wir seit 2018 auf dieser Basis eine gemeinsame Schnittstelle geschaffen. Sie dient dem Ziel, die Ausführungsplanung zu perfektionieren sowie den Auf- und Abbau optimal zu koordinieren. Alle Aufgaben sind aufeinander abgestimmt, auf eine gemeinsame Leistung hin projektiert. Wir haben Nahtstellen entwickelt, an denen die einzelnen Teile des Projekts zusammenlaufen und ohne Reibungsverluste miteinander verbunden werden. Sie tragen dazu bei, Ressourcen auf beiden Seiten einzusparen, die wiederum für andere Prozesse zur Verfügung stehen. So gelingt es uns in diesem gemeinsamen Projekt, Synergien zu bilden, die für beide Seiten zu positiven Effekten führt.

https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/ausstellen-anmeldung-systemstand-deluxe-frankfurter-buchmesse.pdf

Unser Jahrbuch 2018: Die Kunst der Messearchitektur

9. April 2018

Unser Jahresrückblick präsentiert Themen der Messekommunikation aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Er bietet Anregungen und Impulse für das aktuelle Jahr, wirft hier ernste Fragen auf und will Sie dort heiter stimmen (Kapitel 2: Glück).

In sechs Kapiteln widmen wir uns nicht nur wichtigen Inhalten, sondern erzählen auch von uns. Wir erklären, wer wir sind, was uns antreibt und welche Ziele wir verfolgen (Kapitel 5: Antrieb). Das mag nach Nabelschau klingen, ist es aber nicht. Vielmehr geht es um Herausforderungen, die die Messebranche umtreiben: „Wie packen wir die fortschreitende Digitalisierung an?“ (Kapitel 1, Transformation), „Welche Verantwortung tragen Familienunternehmer?“ (Kapitel 3: Veränderung), „Wie viel Bürokratie kann ein mittelständisches Unternehmen schultern?“ (Kapitel 6: Stil) und nicht zuletzt: „Wie machen wir unsere Kunden glücklich?“
Im zentralen vierten Kapitel – Messekommunikation – präsentieren wir Ihnen, wie es uns gelingt, komplexe Inhalte am Messestand zu vermitteln und welche Zutaten wir dafür verwenden.

Zu Wort kommen die kreativen Köpfe unseres Hauses; graphisch haben wir unsere Projekte, Ausstellungen und Installationen für Sie festgehalten. Ein facettenreiches, mehrdimensionales Bild entsteht, das Sie teilhaben lässt an uns und unserem Unternehmen.
„Die Kunst der Messearchitektur“ können Sie über die E-Mail-Adresse frankfurt@imb-troschke.de und die Telefonnummer +49 6105-9778-20 beziehen. Oder Sie kommen einfach auf einen Kaffee vorbei.

Denim als Lebensgefühl. Ein neuer Look zur Texworld Paris

16. September 2017

Denim ist nicht nur ein Stoff, Denim ist ein Lebensgefühl. Das robuste Gewebe liegt seit Jahren im Trend. Für die kommende Saison kristallisieren sich schon jetzt einige Neuheiten heraus, die sich von den 70er, 80er und 90er Jahre inspirieren lassen. Dabei wird einmal Dagewesenes nicht einfach repliziert, sondern es wird in unsere moderne Zeit übersetzt.

„School Indie“ kombiniert 90er Silhouetten mit Looks, die an Sportswear erinnern. Patches spielen eine große Rolle und vermitteln den Eindruck von Handarbeit und Selbstgemachtem. Der Look mit den vielsagenden Namen „Blue Collar Basics“ folgt der Idee von Jeans als funktionaler Arbeitskleidung. Dieser Trend ist von klaren Linien geprägt, will einfach und simpel sein. Er kommt ohne Chichi aus. Ein Hauch von Activewear ist gewünscht. Eine Vision der Nachhaltigkeit wird kultiviert. „Post Denim“ wiederum erweitert den blauen Jeansstoff um neue Textilien und Accessoires sowie technische Details. Denim wird aus der Werkstatt geholt und auf den Laufsteg gehoben.

Ästhetisch und im Detail verspielt kommen die Kreationen daher und bleiben zugleich funktional. Ein vierter Trend, „Beatnik Bohemian“, verbindet ganz unterschiedliche kulturelle Einflüsse und ist damit der interessanteste von allen hier angesprochenen Modeströmungen. Da werden zum Beispiel Jeansjacken mit Kimonoärmeln oder Rodeo-Einflüssen präsentiert. Eine Bloggerin beschreibt den Trend so: „Retro-Vintage trifft auf Bohemian Fashion“.

Ja, Denim boomt. Aus diesem Grund hat die Messe Frankfurt France dem Trendstoff seit Jahren auf der zweimal im Jahr stattfindenden „Texworld Paris“ einen eigenen Bereich gewidmet. Das Besondere: Für die Messestände wurden in diesem Jahr ein innovatives Design und neue Farben verwendet. Die Designer des neuen Areals sind 2G2L Paris. Wir von imb troschke haben es im Auftrag von Fairconstruction weiterentwickelt und aufgebaut.