„Plutimikation“: Denk mal anders!

Pippis unkonventionelle Lebenseinstellung ist für uns Quell der Inspiration. Pippilotta Viktualia Rollgardina Schokominza Ephraimstochter Langstrumpf betrachtet die Welt aus immer neuer, überraschender Perspektive. Sie hinterfragt, was für die anderen, die Braven sonnenklar ist. Ihre Freunde schätzen ihre Fantasie, ihre Ideen und ihre Geschichten bis zur letzten Seite. Oder ein ganzes Leben lang.

Die braven Kinder Tommy und Annika gehen zur Schule. Pünktlich jeden Morgen um acht Uhr. Pippi Langstrumpf striegelt derweil Kleiner Onkel, zieht Herrn Nilsson an, macht 43 Überschläge oder – und welches brave Kind darf das schon – trinkt eine große Tasse Kaffee.

Wir haben ihren Begriff „Plutimikation“ als Ausdruck außergewöhnlicher, tief authentischer und kreativer Grundhaltung auf unsere Arbeit übertragen. Wenn alle „Multiplikation, ist doch sonnenklar!“, rufen, erwidern/denken/sagen wir: „Multiplikation kann jeder. Wir machen Plutimikation.“

Als sie ihre beiden Freunde aus Neugier einmal in die Schule begleitet, sieht sie nicht ein, warum 8 und 4 12 sein soll, wenn 7 und 5 doch schon 12 ist. Sie duzt die Lehrerin, statt „Fräulein“ und „Sie“ zu sagen und erklärt irgendwann: „Warum setzt du dich nicht allein in die Ecke und rechnest, und lässt uns in Ruhe fangen spielen.“ Ein andermal, so ist es überliefert, erklärt sie ihren Freunden: „In der Schule lernen sie [die Leute] Plutimikation – aber sich was Lustiges ausdenken, das können sie nicht.“

 

Wir wollen in der Konzeptentwicklung Dinge auf den Kopf stellen und schauen, was passiert. Das Ziel: Eine Herangehensweise zu finden, die sämtliche Möglichkeiten der Kommunikationskanäle in Betracht zieht, erst dann bewertet und die richtigen und relevanten hervorhebt. Wir wollen gemeinsam, im Dialog von Mensch zu Mensch, ein Markenkonzept für unseren Kunden erarbeiten. Gedankenspiele sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht, um einen überraschenden, unkonventionellen und vielschichtigen Lösungsansatz in Form einer passgenauen Messearchitektur zu erarbeiten.

All das präsentieren wir in unserer Ausstellung „Plutimikation“. Sie besteht aus 98 Pappröhren, die die Möglichkeiten der Messekommunikationskanäle darstellen. Besucher können sich in diese dreidimensionale Installation hineinbegeben und darin auf Sitzinseln verweilen. Auf den Pappröhren finden sich Wörter aus dem Bereich der Messekommunikation, die dem Betrachter zugleich Auskunft über unser Selbstverständnis und unsere Arbeit geben. Inmitten dieser verschieden langen Röhren, die wie Stalaktiten von der Decke hängen, befindet sich – als Herzstück der Ausstellung – das „Ideenfenster“, in dem wir wechselnde Lösungsansätze für Markenkonzepte präsentieren.

Unsere Ausstellung „Plutimikation“ ist als Aufforderung zu verstehen, das eigene Potenzial zu entdecken, selbstbewusst immer wieder den Blickwinkel zu verändern und den Mut zu haben, anders zu denken.

 

Vorsicht: Spoiler! Über unseren Umgang mit Trends

Trends sind wichtig. Sie markieren Themen, die die Welt beschäftigen, Neuigkeiten, die interessieren, motivieren, inspirieren. Sie wirken auf das Konsumverhalten der Menschen, sorgen für Veränderung und sind manchmal sogar der Schlüssel für umfassenden Wandel.

Irgendwann jedoch werden die meisten Trends von der Masse in Besitz genommen. Aus Trend wird Mainstream oder Gemeingut. Das gilt in der Mode, für Smartphones oder Automarken genauso wie für Messeauftritte. Ist in der Messebranche zum Beispiel Cleanness DER angesagte MEGATREND, finden sich auf Messen bald vorwiegend nüchterne, sachliche, monochrome Messestände.

Weil wir diese Zusammenhänge kennen, handeln wir seit langem nach einem geheimen Leitsatz, den wir an dieser Stelle verraten. Er lautet: Wenn alles sich gleicht, zählt der Unterschied. Heißt: Zwar setzen auch wir uns mit Trends auseinander. Wir integrieren sie in unserer Arbeit und unsere Produkte. Aber eben nicht 1:1. Nicht ohne sie zu hinterfragen. Wir verändern, grenzen uns davon ab, setzen Gegentrends oder überraschen mit Unerwartetem. Um es mit einem Bild zu sagen: Sind alle Manekinekos matt, sticht eine mit elegant glänzender Lackoberfläche heraus.

Raus aus dem Einerlei

Langeweile, Monotonie, Einheitsbrei: Nicht mit uns.
Beige: Nicht unsere Farbe.
„Haben wir schon immer so gemacht“: Kommt in unserem Wortschatz nicht vor.

Neues entsteht, indem man sich aus der Konformität traut. In eine andere Richtung schaut, als die anderen. Unbeschrittene Wege geht. Querdenkt. Das gilt auch für Messen und Messestände. Selbst auf einer Fläche von gerade mal vier Quadratmetern lassen sich Inhalte und Ideen kreativ ausbreiten. Das wissen wir von imb: troschke aus Erfahrung. Man muss nur Mut haben.


In der neuen Ausstellung in unserem Firmensitz beleuchten wir die Themen „Messe“ und „Marke“. Intensiv und hintergründig von allen Seiten. Wir kombinieren Dinge, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Wir spielen mit Trends statt uns ihnen zu beugen Deshalb: Ja, der Hund ist „100% vegan“ und wenn ein Kunde einen veganen Messeauftritt möchte, dann bauen wir einen. Augenzwinkernd. Hundertprozentig! Wir halten die Versprechen, die wir unseren Kunden geben.

Alles „llov llot“, finden wir. Die Übersetzung für rätselnde Betrachter: „Voll toll“! Begeisterung gehört schließlich immer zu unserer Arbeit. Genau wie zufriedene Kunden. „Shine bright!“

#rausausdemeinerlei #shinebright #llovllot #messe #marke #mut #imbtroschke

Zeitgeist

Ein flüchtiges Wesen. Eben noch im Denken und Fühlen der Menschen gegenwärtig, wird der Zeitgeist morgen vielleicht schon Vergangenheit sein. Er ist Mode, Trend, Ausdruck der Eigenarten einer Epoche. Er will vorschreiben, was gefällt und was nicht. Bestimmen, was richtig ist und was falsch. Sich ihm zu entziehen, fällt schwer.

Die Zutaten der Messekommunikation

Einen Messestand zu entwerfen, das ist wie Kochen mit Leidenschaft. Am Anfang steht die Idee, die den Leitfaden des Messeauftritts bildet. Dabei schöpfen wir aus den vielfältigen Möglichkeiten der Messekommunikation, um das Konzept prägnant zur Geltung zu bringen und zu einem perfekten Erlebnis für Aussteller und Besucher werden zu lassen. Diese Möglichkeiten verwenden wir gerne mutig und unerwartet. So entsteht Design, das überrascht und Interesse weckt.

Yotam Ottolenghi ist ein Superstar der Kochkunst. Keiner vereint Tradition und Innovation zurzeit inspirierender als er, keiner verbindet orientalische und westliche Küche aufregender. Er liebt es, Zutaten überraschend zu kombinieren.“ Rustikal-elegant“ hat er selbst seinen Kochstil einmal genannt. Der Koch mit deutsch-italienisch-israelischen Wurzeln scheut sich nicht, vermeintlich unvereinbare Zutaten beherzt zu mischen, wenn es den Aromen zuträglich ist: Knollensellerie mit Steckrüben und getrockneten Sauerkirschen zum Beispiel. Angemacht mit einer Vinaigrette aus Kapern, Knoblauch und Dijon-Senf. Gemischt mit reichlich gehacktem Dill und Petersilie.

Wir lieben die Zutaten der Messekommunikation.



Die Komposition der Markenarchitektur

Jeder Komposition liegt ein formaler Aufbau zugrunde, der verschiedene Gestaltungselemente verwendet und zueinander in Beziehung setzt. Dazu gehören Perspektive, Proportionen, gedachte und reale Linien, Symmetrie, Licht und Farben. Körper, Gegenstände oder Personen, werden durch Reihung, Ballung, Gruppierung, Kontraste, Symmetrie oder Asymmetrie angeordnet. Entweder auf einer Fläche, wie in der Malerei, oder im Raum, wie etwa in der Architektur. Mit Hilfe der Gestaltungselemente wird Aufmerksamkeit gelenkt.

Peter Paul Rubens, einer der bedeutendsten Maler des Barocks, setzte in seinen Werken zum Beispiel Licht und lebendige Farbigkeit ein und schuf dynamische, hochdramatische Bilder. Der Raum auf seinen Gemälden unterliegt einer strengen, wohlüberlegten Ordnung. Alle verwendeten Gestaltungselemente sind perfekt ausbalanciert. Deshalb ziehen seine Werke die Betrachter noch heute in ihren Bann. Seiner Zeit und ihrem #zeitgeist entsprechend wählt der Maler religiöse und antike Sujets sowie eine allegorische Bildsprache.

Wir komponieren Ihren Messestand. Nach Ihren Vorstellungen.


Markeninszenierungen – Rock’n‘ Roll oder Klassik?

Ganz gleich ob Theater, Musical oder Oper: Der Regisseur ist der künstlerische Leiter einer Produktion. Bei ihm laufen die Fäden zusammen. Er bearbeitet die Vorlage dramaturgisch und entwickelt seine Interpretation des Werkes. Bei den Proben setzt er diese Interpretation um. In enger Zusammenarbeit mit den Darstellern, der Technik, Bühnen- und Kostümbildnern sowie dem gesamten Produktionsteam. Am Ende dieses gemeinsamen gestalterischen Prozesses steht die Premiere. Der Vorhang hebt sich, die Darsteller betreten die Bühne, das Spiel kann beginnen.

Lehnen Sie sich zurück. Für Ihre Messe übernehmen wir Regie, Bühne und Kostüme.

Die Veränderungsformel

V x U x E > W

V = Vision
U = Unzufriedenheit
E = Energie
W = Widerstand

Was heißt das?

Wenn jemand mit dem Status Quo unzufrieden ist und eine Vision entwickelt, wie es besser sein könnte, dazu die Energie aufbringt, die erkannte Herausforderung anzunehmen und das Problem anzupacken, dann kann etwas verändert werden. Allerdings müssen Vision, Unzufriedenheit und Tatkraft stärker wiegen als innere und äußere Widerstände. Nur wenn diese Widerstände überwunden werden, kommt es zu Veränderung.

 

Schweden: Der lebensrettende Klick

Bis in die 1950er Jahre haben Autos nur selten Sicherheitsgurte – und wenn, dann höchstens Beckengurte. 1958 will der schwedische Autobauer Volvo die Sicherheit seiner Fahrzeuge verbessern, um auf dem US-amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Volvo-Chef Gunnar Engellau stellt den Flugzeugingenieur Nils Ivar Bohlin als Sicherheitsingenieur ein. Bohlin hatte zuvor bei Saab an der Entwicklung von Schleudersitzen für Überschallflugzeuge mitgearbeitet. Der Sicherheitsexperte erkennt bei seiner Arbeit für Volvo die begrenzte Wirkung von Beckengurten. Er weiß: Je höher die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs, desto größer die Kräfte, die auf einen Körper einwirken. Bei einem Aufprall kann es zu Schädel- und Halswirbelverletzungen oder Oberschenkelbrüchen kommen. Nils Ivar Bohlin entwickelt den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt und lässt ihn 1958 für Volvo patentieren. Ein Jahr später wird der Gurt erstmals serienmäßig in einen Buckel-Volvo eingebaut.

Deutschland: Heiße Diskussion über platte Brüste

Im Jahr 1971 sind in Westdeutschland 21.332 Verkehrstote zu beklagen. Mehr als jemals zuvor. In der Folge wird Tempo 100 auf Landstraßen eingeführt und die Promillegrenze auf 0,8 festgelegt. Das reicht nicht aus, um die Zahl der Verkehrstoten deutlich zu senken. Ab 1974 müssen in Neuwagen Sicherheitsgurte eingebaut werden und am 1. Januar 1976 wird die Anschnallpflicht auf dem Vordersitz eingeführt. 1984 wird diese auf die Rücksitze ausgeweitet.
Es kommt zu einem Aufschrei im Land. Im Mittelpunkt steht die Angst, im eigenen Auto gefesselt zu sein. Horrorgeschichten machen die Runde. Frauen befürchten, einen platten Busen zu bekommen. Der Widerstand ist riesig, die Autofahrer verschmähen die Neuerung.
Erst als ein Bußgeld von 40 Mark eingeführt wird, sinkt nach und nach die Zahl der Gurtverächter. Heutzutage schnallen sich bundesweit etwa 95 Prozent der Autofahrer an. Das hat signifikante Auswirkungen: Im Jahr 2016 sterben in Gesamtdeutschland im Straßenverkehr 3280 Menschen – und das obwohl viel mehr Fahrzeuge mit höherer Geschwindigkeit und bei stärkerem Verkehrsaufkommen unterwegs sind.
Im Jahr 1985 erklärt das Deutsche Patentamt den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt zu einer der acht wichtigsten Erfindungen der vergangenen 100 Jahre.

Eine begehbare Zeitreise

Wir können’s nicht lassen: Mit unseren hausinternen Installationen geben wir nicht nur unseren Büroräumen in Frankfurt regelmäßig ein neues Gesicht, die Ausstellungen sind mittlerweile auch eine liebgewonnene Unternehmenstradition geworden, in die wir mit viel Herzblut unsere Kreativität stecken.

Nach unserer „Open your mind“ Ausstellung und der Inszenierung unserer „#cuptales“ geht die imb: troschke Ausstellung nun in die dritte Runde.

Bereits im Foyer werden unsere Besucher abgeholt und mitgenommen auf eine begehbare Zeitreise durch die Welt unseres Kunden Kusch+Co: Die ausgestellte Liege gehört zu einer Kollektion des bekannten Designers Prof. Luigi Colani, der von 1968-1969 für Kusch+Co in seiner einzigen Festanstellung tätig war. Das organisch geformte Möbel lädt zum Entspannen, Verweilen und Träumen ein und erzählt von Fernweh, Strand, Reisen – und gleichzeitig von einem Stück Unternehmensgeschichte.

 

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#cuptales: Markenwelten auf kleinstem Raum

Welches Ziel hat ein Messeauftritt? Welche Rolle spielt dabei die Messearchitektur?
36 weiße Tassen in unserer Ausstellung #cuptales beantworten die Frage nach den Möglichkeiten der Inszenierung und Kommunikation auf Messen. Jede Tasse präsentiert sich auf einer eigenen Bühne und erzählt dabei ihre Geschichte.


Es war einmal eine schneeweiße Tasse… So beginnt eine der 36 Geschichten, die wir in der Ausstellung #cuptales erzählen.

Dabei setzen wir auf 36 kleinen Bühnen jeweils eine Tasse fantasievoll in Szene. Jede Tasse hat ihre eigene Geschichte. Keine Geschichte ist wie die andere. Mit dieser Ausstellung wollen wir beweisen, dass man eine Vielzahl an Geschichten erzählen kann, selbst wenn man sich auf einen einzigen, schlichten Gegenstand beschränkt. Wir zeigen, dass sich jede Idee verwirklichen lässt, wenn man Fantasie, Offenheit und Mut Raum gibt, um sich frei zu entfalten. Die Ausstellung #cuptales ist keineswegs putzige Spielerei unserer Architektinnen und Designer, sondern Metapher für unseren Anspruch an gelungene Messekommunikation.


Nichts ist unmöglich, wenn man miteinander redet und offen für neue Ideen ist. Wir wollen, dass unsere Kunden uns erzählen, warum gerade ihre Marke einzigartig ist. Diese Geschichte der Einzigartigkeit erzählen wir weiter. Nicht allein mit Worten, sondern indem wir sie als Messeauftritt auf eine neue Ebene heben. Wir visualisieren Ihre Geschichte.



Open your mind – Wenn die Botschaft zum Raum wird

Repräsentation ist eine der zentralen Aufgaben von Messearchitektur und  Messedesign. Doch was ist es eigentlich, was da repräsentiert wird? Wie wird die Botschaft des Unternehmens zum emotionalen Erlebnis? Mit unserer Ausstellung „OpenYour Mind“ experimentieren wir auf faszinierende Weise mit dem Zusammenspiel von Inhalt, Form und Raum.

Messeaktivitäten nehmen heute für viele Unternehmen eine Bedeutung im Kommunikationsmix ein, die kaum hoch genug eingeschätzt werden kann. Gekonnte Messearchitektur und ein spezielles, auf den dreidimensionalen Raum abgestimmtes Messedesign bieten hier Chancen, die von vielen noch nicht erkannt, geschweige denn in vollem Umfang genutzt werden. Denn im besten Falle kann Messearchitektur etwas, das kein anderes Kommunikationsmedium kann: Konkrete Botschaften im ganz realen dreidimensionalen Raum für alle Sinne erfahrbar zu machen.

Open Your Mind

Um den immensen Unterschied zwischen konventionellem Messebau und einem emotionalen Erlebnisraum beispielhaft erlebbar zu machen, haben die Kreativen des Messespezialisten imb: troschke im hessischen Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt nun ein Experiment gewagt. In einer Ausstellung mit dem sprechenden Titel „Open Your Mind“ werden Inhalte inszeniert, die das Selbstverständnis des Unternehmens beschreiben. Zu Schlagworten wie „Innovation“, „Gefühl“ und „Information“ werden prägnante Aussagen formuliert, die dann im dreidimensionalen Modell auf eindrucksvolle Weise zum Leben erweckt werden.

Räume bespielen, die es noch nicht gibt 

Der abstrakte Begriff „Innovation“ wird so zur futuristischen Traumlandschaft, die eine faszinierende Anziehungskraft entwickelt. Der Betrachter taucht förmlich ein, in eine Welt, die nun gar nichts Abstraktes mehr hat, sondern zu erlebter Realität wird, und zur Auseinandersetzung mit eigenen Empfindungen und Gedanken zum Thema anregt. Ähnlich Eindrucksvolles und doch auch immer Neues und Überraschendes geschieht, wenn man sich die Installationen zu Begriffen wie „Vertrauen“ und „Neugier“ betrachtet.

Magie aus Papier und Licht

Das Eintauchen des Betrachters in die Themenwelten der Ausstellung findet freilich im Kopf statt, denn im Vergleich zur lebensgroßen Messearchitektur haben wir es hier mit Modellen zu tun, die vertikal an den Wänden angebracht sind. Beim Werkstoff hat man sich bei imb: troschke für schlichtes Papier entschieden, das von der Künstlerin Gesine Hardt zur Architekturlandschaft aus einer Vielzahl dreiseitiger Pyramiden gestaltet wurde. Zum Leben erweckt wird die filigrane Konstruktion durch die digitale Projektion der Karlsruher Künstlergruppe Pong.li

Das Große im Kleinen entdecken

„Als Messearchitekten sehen wir unsere Aufgabe darin, für unsere Kunden neue Wege zu gehen“ erklärt Andrea Walburg, Geschäftsführerin von imb: troschke, ihren Ansatz. „Wir wollen Inszenierungen schaffen, die in der Lage sind, eine Unternehmensidentität im dreidimensionalen Raum mit neuer Intensität und Emotionalität zu kommunizieren. Dies mit denkbar einfachen Mitteln, mit Papier und Licht, am Modell vorzuführen, war die Ausgangsidee der Ausstellung. „Open Your Mind“ soll dazu anregen, das Große im Kleinen zu entdecken, konventionelle Erwartungen beiseite zu legen, und die eigene Messekommunikation neu zu denken.“

Knallorange die 1.!

Unter dem Titel „Knallorange“ präsentiert imb troschke am frisch umgebauten Firmensitz seine erste Ausstellung. Dabei dient das 2008 entwickelte Ruhmbuch als assoziative Collage und Leitfaden zugleich. Fortsetzung folgt. Denn auch in Zukunft bietet imb troschke ein Forum für immer neue, überraschende Live-Erlebnisse. Kurz: Messekommunikation zum Anfassen.

„In Zukunft wird jeder ein Star sein – für 15 Minuten“
Was Ende der 1960er Jahre noch eine Vision Andy Warhols
war, ist heute längst gelebte Realität. Mithilfe der
Medien und globaler Vernetzungen kann nahezu jeder
weltberühmt werden – von lonely-girl15 auf Youtube bis
zu Schnappi dem Krokodil. Jenseits kurzlebiger Hypes
und Moden entfaltet die Macht der Kommunikation ihre
größte Wirkung. Sie ist vielschichtig und allgegenwärtig.
Sie ist identitätsstiftend und realitätserzeugend. Sie ist ein
Instrument des Marketing und der Schlüssel zum Unternehmenserfolg.
Kommunikation ist alles. So einfach ist das.
Und doch so schwierig. Als Messebauunternehmen
widmen wir ihr dieses Magazin. Die folgenden Seiten erzählen
von den Stil- und Spielarten der Kommunikation
im Raum. So leichtsinnig wie möglich und so geistesschwer
wie nötig. Dabei lassen wir uns von der Pop-Art
inspirieren. Ganz im Sinne von Andy Warhol, der dieses
Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte: „Ich glaube, ich
bin von allen beeinflusst. Aber das ist gut. Das ist Pop.“